Uni zu Besuch bei Realschule

Am Tag der Offenen Tür der Realschule Hersbruck trat dieses Jahr eine Abordnung der CSG („Chemiker Spaß Gesellschaft„) auf, und brachte dem interessierten Publikum die Chemie auf amüsante und abwechslungsreiche Art näher.
Präsentiert wurden in der Show die Herstellung von „Elefantenzahnpasta“, die Zukunftsbestimmung per „Chemiehoroskop“, die Herstellung von Bier mit Hilfe von Flüssigmalz und Flüssighopfen und noch sehr viel mehr. Aus dem faszinierten Publikum waren Ausrufe wie „Oha“ oder „Alter“ zu hören.
Vor dem Chemiesaal wurde von zwei anderen Spaßchemikern Schokoladeneis mit Hilfe von Flüssigstickstoff hergestellt, welches sehr gut bei den großen und kleinen Besuchern ankam. Dank des flüssigen Stickstoffs konnte die nicht abreißende Nachfrage in kürzester Zeit befriedigt werden.
Gegen Ende hatten die Zuschauer noch die Chance, den vier jungen Diplomchemikern bzw. Doktoren Fragen zu Ausbildung und dem Wesen der Chemie zu stellen.

 

ssierten Publikum die Chemie auf amüsante und abwechslungsreiche Art näher.
Präsentiert wurden in der Show die Herstellung von „Elefantenzahnpasta“, die Zukunftsbestimmung per „Chemiehoroskop“, die Herstellung von Bier mit Hilfe von Flüssigmalz und Flüssighopfen und noch sehr viel mehr. Aus dem faszinierten Publikum waren Ausrufe wie „Oha“ oder „Alter“ zu hören.
Vor dem Chemiesaal wurde von zwei anderen Spaßchemikern Schokoladeneis mit Hilfe von Flüssigstickstoff hergestellt, welches sehr gut bei den großen und kleinen Besuchern ankam. Dank des flüssigen Stickstoffs konnte die nicht abreißende Nachfrage in kürzester Zeit befriedigt werden.
Gegen Ende hatten die Zuschauer noch die Chance, den vier jungen Diplomchemikern bzw. Doktoren Fragen zu Ausbildung und dem Wesen der Chemie zu stellen.

Das Plankton (Die Entstehung von Erdöl)

Im Februar 2012 behandelte die Klasse 9 a im Chemieunterricht das Thema „Erdöl“. Daraufhin bekam sie die Aufgabe ein Comic zur Entstehung von Erdöl zu erstellen.

Enstehungsgeschichte: Der Grundstoff für Erdöl ist Plankton, welches in den obersten Wasserschichten im Meer lebt (und sich von Körpersubst

anzen oder Stoffwechselprodukten anderer Organismen ernährt.) Wenn das Plankton zu wenig Sonnenlicht bekommt, stirbt es ab und sinkt nach unten. Der größte Teil verwest mit Hilfe von Sauerstoff, nur wenige überleben und bleiben auf den sauerstoffarmen Meeresgrund liegen. Dort bildet sich ein Faulschlamm. Das herabgesunkene, überlebende Plankton durchläuft mit Unterstützung von Bakterien einen Fäulnisprozess. Dazu muss der Faulschlamm mit Sand, Kies oder Ton überlagert werden. Dadurch bildet sich ein hoher Druck und hohe Temperaturen. Bestimmte Gesteinsschichten können das entstandene Erdöl dann speichern. Da Öl leichter als Wasser ist, steigt es innerhalb der Gesteinsschichten nach oben. Bei undurchlässigen Schichten b

ilden sich dort dann so genannte Erdöllagerstätten.

Erdöl, auch “das schwarze Gold“ genannt, wurde schon bereits der Antike genutzt. Doch der richtige Boom fand erst im 19. Jahrhundert statt. Es dient uns zur Erzeugung von Elektrizität und als Treibstoff für Verkehrsmittel. Außerdem steckt es in Kunststoffen, Farben, Medikamenten und Kosmetika sowie in Fensterrahmen, Fußböden und Polstermöbel. Erdöl ist in unserem Alltag allgegenwärtig, und die moderne Industriegesellschaft ist ohne den Rohstoff kaum vorstellbar.
So und hier für euch das lustige Comic zur Entstehung von Erdöl.

Viel Spaß dabei!

Wünscht euch Christina Deinzer (9a)

Dihydrogenium Monooxid (DHMO) oder auch Hydroxylsäure

ist ein weitverbreiteter Stoff (er ist integrierter Bestandteil der menschlichen Lebenswirklichkeit), dessen Gefahr für Leib und Leben oft nicht genügend beachtet wird!
Nachfolgend werden einige DHMO-Quellen und die Gefahren dieses Stoffes aufgelistet.

Quellen potentielle Gefahren
  • Lösungs- und Kühlmittel der Industrie
  • Kunststoffproduktion (z.B. Nylon, Styropor)
  • Feuerhemmschutz
  • Reinigungsmittel sanitärer Anlagen
  • Bestandteil von Fast Food, Convenience Food und zahlreichen anderen Lebensmitteln
  • Kosmetika
  • als Zusatzstoff bei Zement und Beton

Im menschlichen Körper ist DHMO heute in praktisch allen Geweben nachweisbar. Es kann selbst die Blut-Hirn-Schranke überwinden und ist damit auch in der Hirnflüssigkeit zu finden

  • Tod durch Inhalation (auch in geringen Dosen);
  • bei längerem ungeschützten Kontakt mit festem DHMO führt es zu teils irreparablen Schäden an menschlichem Gewebe;
  • Exzessive Einnahme kann zu unangenehmen bis lebensbedrohlichen Nebenwirkungen von häufiger Miktion über Polyurie bis hin zur Hyperhydration (anfängliche Symptome sind Schwindel, Übelkeit und Erbrechen) führen;
  • DHMO ist Hauptbestandteil des sauren Regens;
  • Gasförmiges DHMO kann schwerste Verbrennungen hervorrufen;
  • führt zu verstärkter Erosion;
  • unterstützt bei vielen Metallen Korrosion;
  • kann elektrische Geräte zerstören;
  • beeinträchtigt die Effektivität von Fahrzeugbremsen wesentlich;
  • konnte durch Biopsien auch in Tumoren und Geschwüren nachgewiesen werden;

Betriebsbesichtigung bei „Eckart – Effect Pigments“

In den vergangenen Jahren bot sich immer wieder die Gelegenheit mit Schülern eine            Betriebsbesichtigung bei „Eckart – Effect Pigments“ durchzuführen.

Neben einer Führung durch einen Teil des Betriebsgeländes, bei der die Schüler die einzelnen Arbeitsschritte zur Herstellung von Effektpigmenten verfolgen konnten, durften die Schüler auch einen Blick in die Labore werfen.
Herr Pöhringer gab den Schülern einen Einblick in die Betriebsgeschichte und weitere Arbeitsbereiche der Firma.

Von besonderem Interesse sind die Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe in der Firma.

Chemie

Das Fach Chemie

 Die Chemie ist eine Naturwissenschaft. Sie ist die Lehre von den Stoffen und den stofflichen Veränderungen.

Im Chemieunterricht erarbeiten sich die Schüler die Fähigkeit, chemische Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen. Ausgehend von ihren Alltagserfahrungen erhalten die Schüler unter anderem einen Einblick in die Bedeutung der Chemie für die Entwicklung unseres modernen Lebensstandards. So sollen sie sich z. B. der Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit chemischen Innovationen bewusst werden

Der Chemieunterricht an der Realschule ist in zwei große Bereiche eingeteilt:

Anorganische Chemie

Zunächst erhalten die Schüler einen Einblick in die Aufgabengebiete der Chemie, sicheres Experimentieren und Methoden der Stofferkennung.
Außerdem sieht der Lehrplan folgende Themen vor:

  • Chemische Reaktionen
  • Chemische Zeichensprache
  • Oxidation und Reduktion als Sauerstoffübertragung
  • Atombau und Periodensystem
  • Chemische Bindungen
  • Säuren und Laugen

Organische Chemie

Die organische Chemie ist die Chemie der Kohlenwasserstoffe.
Hier beschäftigen sich die Schüler mit verschiedenen Stoffklassen und deren Reaktionen:

  • verschiedene Kohlenwasserstoffe z. B. Alkane im Erdöl
  • sauerstoffhaltige organische Verbindungen (z. B. Alkohole und organische Säuren)
  • Biomoleküle (Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß)
  • Maßgeschneiderte Stoffe in Technik und Alltag (z. B. Waschmittel und Kunststoffe)

Experimente und Schülerübungen

Durch Experimentieren lernen die Schüler eine wesentliche wissenschaftliche Arbeitsmethode kennen. Außerdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass durch Experimente das Interesse an chemischen Sachverhalten gefördert wird.
Trotz der relativ beschränkten Möglichkeiten (wir haben leider keinen eigenen Raum für Schülerexperimente) versuchen wir, die Chemielehrer, immer wieder kleine Schülerübungen in den Unterricht einzubauen.