Diejenigen, die von den Nazis als z.B. Berufsverbrecher, Assoziale, Juden, Homosexuelle angesehen wurden, wurden, als sie im KZ-Flossenbürg ankamen, als erstes in den Duschraum gebracht, wo sie sich ausziehen mussten.
dann kamen SS-Männer oder Grünwinkel mit Gummischläuchen, die auf die Häftlinge einprügelten. Oft machten sich die SS-Männer einen Spaß daraus, abwechselnd viel zu heißes und dann wieder eiskaltes Wasser aufzudrehen. Ihnen (den "Untermenschen") wurde hier von Anfang an gezeigt, das sie es nicht wert waren zu leben und dass sie wie Tiere seien.
Wenn man dann geduscht war, musste man nach oben auf den Appellplatz gehen, wo man nun seine viel zu dünne Kleidung (bestehend aus einer Art Schlafanzug, einer Mütze und ein paar Holzschuhen) anzuiehen musste. Dann wurde man von einem Arzt gemustert, für welche Arbeit man geeignet war.(Möglichkeiten der Arbeit: 1. Arbeit im Steinbruch, 2. Arbeit in der Häftlingseigenen Küche, 3. jegliche Aufgaben die zur Tötung der Gefangenen führten) Anschließend wurde allen eine Nummer auf den linken Oberarm tätowiert. Diese Nummer war ab sofort ihr neuer Name, den Sie ab da können mussten! Das war besonders für ausländische Häftlinge schwer. Wenn sie auf die gerufene (oder gebrüllte) nummer nicht schnell genug reagierten, konnte das den Tod bedeuten!
Lukas Gräber (10f)