Außenlager Hersbruck – Doggerstollen
Auf diesem Berg in der Nähe von Happurg mussten die Häftlinge des Flossenbürg-Außenlagers Hersbruck ein großes unterirdisches Stollensystem anlegen, das für den Bau von BMW-Flugzeugmotoren dienen sollte. Von den geplanten 200.000 Quadratmetern werden bis Kriegsende allerdings nur 14.000 Quadratmeter Tunnelanlage fertig, zu einer Nutzung der Stollen für die Industrie kommt es nie.
Viele der ca. 9000 Häftlinge in Hersbruck mussten jeden Tag die ca. 5 km von Hersbruck nach Happurg zu Fuß oder mit der Bahn zurück legen, um in den Doggerstollen Tunnel frei zu legen. Einige der Eingänge in die Doggerstollen sind heute noch zu sehen, jedoch ist nur der große Haupteingang teilweise betoniert und begehbar, da viele der Tunnelwege einsturzgefährdet sind. Zur Zeit ist eine Ausstellung in den ersten Metern des gesicherten Haupteinganges in Planung.