Die Pegnitz ist ein kleiner Fluss. Gerade im Sommer enthält sie zu wenig Wasser für Schifffahrten. Trotzdem war die Pegnitz die Lebensader der kleinen Stadt,
wo man fischen oder die Tiere tränken konnte.
Doch die Pegnitz war auch nützlich für das Waschen von Wäsche, zum Beispiel auf dem kleinen und großen Bleichanger. Da die Flecken ohne Chemikalien
nicht rausgingen, wurde die Wäsche auf die Wiese gelegt, wo die UV-Strahlen der Sonne die jeweiligen Flecken gebleicht hat.
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Die Mühlen
Es gab 3 Mühlen in Hersbruck, die Obermühle, auch Michelmühle genannt. Dann gibt es die Mittelmühle oder Stadtmühle. Die 3. Mühle
flussabwärts ist die Schlossmühle gewesen.
Damit das Wasser immer gleichmäßig an die Mühle heranfließt, wurden (künstliche) Mühlbäche gegraben. Ein großartiges Verbundsystem von
Wasserläufen entstand, damit jeder genug Wasser hatte und nicht ein Müller dem anderen das Wasser abgraben konnte.
Mühlen waren nicht nur zum Mehl mahlen, sondern auch zum Bohren und Schleifen (Schleifmühle), zum Sägen von Holz (Sägmühle), zum Bearbeiten von Eisen
(Hammermühle). Im 19. Jahrhundert wurden die Mühlen zum Antrieb von Maschinen verwendet, die ein normaler Müller nicht mehr reparieren konnte. Deshalb heißt
die Mittelmühle heute Kunstmühle.
Heutzutage gibt es nicht mehr viele Wassermühlen, denn in der heutigen Zeit gibt es Dampfmaschinen und Elektromotoren, die die Mühlen zum Antrieb bringen.
Die Pegnitz verlief an Hersbruck vorbei in vielen Armen und Mühlbächen; das Gebiet der heutigen Realschule lag in den im Frühjar immer wieder überschwemmten Wiesen in Richtung Happurg.

(Alissa Sternitzke, Gabriella Scocchia)