- Wo sollen die Bahnhöfe hin?
Als 1854 Pläne zum Bau der Ostbahn bekannt wurden, setzte zwischen den Gemeinden Happurg, Pommelsbrunn und Hohenstadt ein erbittertes Tauziehen um den
Standort der Bahnhofs ein.
Happurg
Am 3. Mai 1854 wurde Hohenstadt als bester Ort für einen Bahnhof entschieden. Kurz darauf entstand aber in Happurg ein Bahnhof, der jedoch 1,5 km vom Ort entfernt gebaut
wurde und am 12. Dezember 1859 in Betrieb ging. Deshalb wurde dieser von den Happurgern kaum genutzt, da Hersbruck nicht weit weg war. Somit wurde der Bahnhof schon 1868
wegen geringer Auslastung wieder geschlossen.
Pommelsbrunn
Zwischenzeitlich entstand in Pommelsbrunn ein Bahnhof.
(Der Pommelsbrunner Bahnhof heute)
Hohenstadt
Der Hohenstädter Bahnhof wurde am 15. Juli 1877 mit der Eisenbahnlinie rechts der Pegnitz eröffnet.
Am 16. Januar 1905 stellte Eschenbach den Antrag, dass der Hohenstädter Bahnhof auf "Hohenstadt-Eschenbach" umbenannt werden solle. Der Antrag wurde jedoch bereits am 15.
Juli 1905 wegen "Mangels allgemeinen Bedürfnissen" abgelehnt.
(Ramona Ottmann)