1859 änderte sich fast alles für Hersbruck. Vorher war eine Reise nach Nürnberg eine Tagesreise. Die 28 Kilometer auf der Landstraße
dauerten zu Fuß oder in einem Pferdefuhrwerk vier bis fünf Stunden.
Durch die Ostbahn konnte man jetzt dreimal am Tag in einer Stunde bis zum Bahnhof vor den Toren Nürnbergs kommen. Die Erzeugnisse aus Hersbruck konnten auf dem Markt in Nünberg
verkauft werden; umgekehrt konnten die Hersbrucker auch in Nürnberg einkaufen, wo es mehr Auswahl als in Herbruck gab.

Über den Einsatz der Bahn waren die Anwohner sehr glücklich und feierten ein riesiges Fest inklusive Feuerwerk.
In einem Gedicht wurde die Eröffnung gefeiert.
Im Bahnhofsrestaurant gab es zur Eröffnung ein feierliches Festessen. Für 12 Franken konnten Herren feiern, Frauen schon ab 6 Franken. (Waren die Frauen nicht so gefräßig??)
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Zum 150-jährigen Jubiläum fuhren wieder Dampfloks auf der Ostbahn. die Bahnhofsgebäude sind noch original erhalten.
(Regina Reif, Simone Karges, Rebecca Wolf)