Die Ludwigsbahn und die folgenden Eisenbahnbauten von Nürnberg nach München zeigten den Erfolg des neuen Verkehrsmittels. Allerdings hatte der Staat
kein Geld für weitere Strecken.
Die Königlich privilegierte Aktiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen wurde im Jahre 1856 gegründet. Sie wurde durch ein Startkapital von 60.000.000 Gulden (= 75.000.000 Euro) von privaten Unternehmern und Kaufleuten gesponsert. In nur zwei Jahrzehnten wurde die Ostbahn erbaut und umfasste Ostbayern, Oberpfalz und Niederbayern.
Allerdings gab es keine Verbindung zwischen Nürnberg und Regensburg. Eine direkte Strecke wäre über Neumarkt gelaufen. Hier gab es aber zu große Steigungen,
so dass man an der Pegnitz entlang nach Hersbruck und Schwandorf fuhr, um dann der Naab entlang auf der schon bestehenden Strecke nach Regensburg zu folgen.
Die früheren Bahnen der Ostbahn besaßen 200 Personenwägen, 30 Gepäckwägen, 398 offene & 720 gedeckte Güterwägen.
Das gesamte Bahnnetz betrug 921 Kilometer.
Am 1. Januar 1875 wurde das 921 Kilometer lange Bahnnetz der Ostbahn verstaatlicht. Aufgrund der Verstaatlichung konnte die Parallelbahn zwischen Nürnberg und Bayreuth mit dem Bahnhof Hersbruck (rechts der Pegnitz) gebaut werden.
(Denise Deinzer, Regina Reif, Simone Karges, Rebecca Wolf)