Autor: Sandra Distler

  • Biologie – fast immer lebendig

    Im Biologieunterricht stand auch in diesem Schuljahr wieder das praktische und entdeckende Lernen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten biologische Zusammenhänge nicht nur theoretisch erarbeiten, sondern auch durch eigene Beobachtungen, Experimente und Untersuchungen erleben.

    Hier einige Beispiele:

    In der 5. Jahrgangsstufe entstanden in Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst kreative Präsentationen zu verschiedenen Säugetieren.

    Die 6. Klassen beobachteten die Entwicklung von Pflanzen vom Samen bis zur Pflanze und dokumentierten ihre Ergebnisse unter anderem mit Zeichnungen.

       

    Außerdem erkundeten sie die Lebewesen im Ökosystem Schulteich und gewannen dabei spannende Einblicke in die Vielfalt heimischer Lebensräume.

    Ein besonderes Angebot gab es für interessierte Schülerinnen und Schüler, vor allem aus den 7. Klassen: Im Rahmen einer freiwilligen Nachmittagsveranstaltung konnten sie gemeinsam mit dem Kardiologen Dr. Gauß Schweineherzen untersuchen. Dabei erhielten sie praxisnahe Einblicke in Bau, Funktion und Gesunderhaltung unseres Herzens. Sie durften sogar selbst eine Herzkatheteruntersuchung durchführen und einen sogenannten Stent einsetzen.

      

    In der 8. Jahrgangsstufe wurde die alkoholische Gärung am Beispiel von selbst hergestelltem Bananenwein untersucht. Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten den Verlauf des Experiments und vertieften so ihr Verständnis biologischer und biochemischer Prozesse.

    Die vielfältigen Projekte und Unterrichtseinheiten zeigten, wie praxisnah und interessant Biologie sein kann, und förderten gleichzeitig wissenschaftliches Arbeiten, Beobachtungsgabe und Teamfähigkeit.

    Sandra Distler

     

  • Forschen in Natur und Technik – immer wieder spannend

    Forschen in Natur und Technik – immer wieder spannend

    Im Profilfach „Forschen in Natur und Technik“ waren auch in diesem Schuljahr wieder Neugier, Kreativität und Experimentierfreude gefragt. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe blieben zusätzlich zum regulären Unterricht für das Fach „Forschen“ in der Schule, um naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen.

    Zu Beginn des Schuljahres standen zunächst wichtige Grundlagen im Mittelpunkt: Sicherheitsregeln beim Experimentieren sowie der Ablauf eines wissenschaftlichen Experiments wurden erarbeitet und direkt praktisch umgesetzt. Schon in den ersten Stunden konnten die jungen Forscherinnen und Forscher eigene Erfahrungen sammeln und beobachten, wie spannend naturwissenschaftliches Arbeiten sein kann.

    Im weiteren Verlauf brachten die Lernenden immer wieder eigene Ideen für Forschungsprojekte ein. Besonders bemerkenswert war dabei, dass sich beide Forschergruppen der 5. Jgst. unabhängig voneinander mit „Fontänen“ beschäftigten.

    Die Gruppe der 5b untersuchte die Reaktion von Natron mit Ketchup. Dabei wurde erforscht, welche Bedingungen zu besonders eindrucksvollen Ergebnissen führen. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse gelang schließlich in der Woche vor den Faschingsferien eine überraschend starke Ketchup-Fontäne. Dass dabei nicht nur große Begeisterung, sondern auch einige Ketchupflecken entstanden, versteht sich fast von selbst – Nachahmung wird daher ausdrücklich nicht empfohlen.

    Auch die Forschergruppe der 5a beschäftigte sich mit spektakulären Fontänen. Ziel war es, die bekannte „Cola-Mentos-Fontäne“ zu optimieren. Dazu verglichen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Limonadensorten, verschiedene Flaschengrößen sowie Zusätze wie Traubenzucker, Siedesteinchen oder eine unterschiedliche Anzahl an Mentos-Bonbons. Die zahlreichen Versuche brachten nicht nur spannende Ergebnisse, sondern erforderten auch viel Rechen-, Mess- und Dokumentationsarbeit.

    Ein weiteres Highlight war das Züchten von Kristallen, das inzwischen schon fast zur Tradition im Profilfach geworden ist. Dank der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren konnten die Herstellung von Zuckerkristallen deutlich vereinfacht und die Ergebnisse weiter verbessert werden. Die mehrwöchige Wachstumsphase erforderte einiges an Geduld, doch es hat sich gelohnt: Das Ergebnis waren schöne Kristalle aus Zucker, die am Ende sogar probiert werden durften.

    Das Profilfach „Forschen in Natur und Technik“ zeigte auch in diesem Schuljahr eindrucksvoll, wie viel Freude wissenschaftliches Arbeiten machen kann. Besonders wertvoll war dabei, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen einbringen, Vermutungen überprüfen und gemeinsam Lösungen entwickeln konnten – ganz wie echte Forscherinnen und Forscher.

    Sandra Distler

     

     

     

     

     

  • Garten-AG – Natur erleben und gemeinsam gestalten

    Garten-AG – Natur erleben und gemeinsam gestalten

    Auch in diesem Schuljahr traf sich eine kleine, sehr engagierte Gruppe von Schülern regelmäßig zur Garten-AG. Gemeinsam wurden die Beete mit Gemüse und Kräutern gepflegt, gegossen, Unkraut entfernt  und natürlich auch geerntet. Besonders schön war es, die selbst angebauten Produkte anschließend gemeinsam zu verarbeiten. So entstanden beispielsweise leckere Pellkartoffeln mit selbst gemachter Kräuterbutter, die aus frischer Sahne und Kräutern aus dem Schulgarten hergestellt wurde.

    Großer Beliebtheit erfreute sich auch der sogenannte „Naschhügel“ mit seinen verschiedenen Beerensträuchern. Dieser wurde das ganze Jahr über gepflegt und lud während der Erntezeit immer wieder zum Probieren ein.

    Auch in den Wintermonaten blieb die Garten-AG aktiv. In dieser Zeit wurden unter anderem Nisthilfen für Insekten gebaut, um einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz zu leisten. Außerdem wurde die Idee einer Benjeshecke weiterverfolgt. Diese entsteht nach und nach am Rand unseres kleinen Waldes und soll Kleintieren einen geschützten Lebensraum bieten. Gleichzeitig bietet sie eine sinnvolle Möglichkeit, den Rückschnitt der Bäumchen rund um den Schulteich nachhaltig zu nutzen.

    Neu in diesem Jahr sind außerdem ein eigener Komposthaufen, der künftig ausschließlich für anfallende Gartenabfälle genutzt werden soll, sowie eine Regentonne. Mit ihr kann das Regenwasser vom Dach des Gartenhäuschens gesammelt und anschließend zum Gießen verwendet werden – ein weiterer Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit in unserem Schulgarten.

    Die Garten-AG zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Freude gemeinsames Arbeiten in und mit der Natur machen kann.

    Sandra Distler

     

     

  • Eindrücke aus der Garten-AG

    Die Mitglieder der Garten-AG aus drei verschiedenen Jahrgangsstufen trafen sich in diesem Jahr dienstags Nachmittag. (mehr …)

  • Von Bohnen und Erbsen

    Das Keimprojekt in den Klassen 6a und 6b

    Trotz Corona und Distanzlernen mussten die Schüler in diesem Schuljahr nicht auf anschaulichen, handlungsorientierten Bio-Unterricht verzichten. Die zwei Wochen Wechselunterricht vor den Osterferien waren gerade ausreichend, damit die Schüler der Klassen 6a und 6b von der Lehrkraft mit dem nötigen Material für das „Projekt zur Keimung von Pflanzen“ versorgt werden konnten, so bekam z. B. jedes Kind ein Tütchen mit Samen. (mehr …)

  • Neue Luxusvillen für Enten, Igel, Insekten und alle anderen Millionäre 😊

    12 Schüler der Klasse 7a durften am 04.06.2019 einen Tag lang Handwerker sein und zusammen mit Frau Schubert Luxusvillen für fast alle tierischen Besucher des Schulgartens bauen. Einen Vormittag lang wurde unermüdlich gewerkelt, sodass wir am Ende drei sehr schöne Ergebnisse präsentieren konnten. Dafür auch ein riesiges Dankeschön an einen Papa, der namentlich leider nicht genannt werden möchte. Er hat uns im Vorfeld ganz toll unterstützt und sehr viel Vorarbeit geleistet – ohne ihn hätten wir das alles nicht an einem Vormittag geschafft! (mehr …)