Autor: Susanne Donhauser

  • Bewegte Pause

    Wie in allen Lebensbereichen ist auch in der Bewegten Pause ein Spielbereich mal mehr in Mode mal weniger. In diesem Jahr waren es die Rückschlagspiele wie Tischtennis, Speed-Badminton oder Beachball, hier kann man perfekt die überschüssige Energie abbauen. Andere Spielgeräte wie Jonglierbälle, Diabolos, Devil-Sticks und Pois fanden vor allem im Schullandheim der 5. Klassen bei einem „Zirkus-Schnupper-Workshop“ und an Zirkusnachmittagen in der Schule Verwendung.

    Alle Spielgeräte können auch für Klassenaktionen wie Wandertage, Klassenzeiten und in Vertretungsstunden genutzt werden. Hier kommen vor allem unsere Teamspiele zur Stärkung der Klassengemeinschaft zum Einsatz.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Auch an unserem Sommerfest hatte die BP geöffnet und wurde von großen und kleinen Gästen zum freien Spielen vielfältig genutzt. Sogar unser Schulleiter Herr Zankl versuchte sich im Jonglieren. Seine Talente liegen aber eindeutig im Fußball :-).

    Apropos Fußball – das ist leider im kleinen Pausenhof der Bewegten Pause nach wie vor verboten, da es immer wieder zu Verletzungen kam, weil die Fußballer nur dem Ball hinterhersausten und dabei andere spielende Kinder aus den Augen verloren. Aber inzwischen hat sich unsere Fußballpause etabliert, hier können sich Schüler:innen von der 5. bis zur 7. Klasse „ihre“ regelmäßige Fußballpause auf dem Fußballplatz am Sportplatz nebenan reservieren. Der Vorteil dabei ist, dass sie sogar auf ein echtes Tor spielen können und sonst niemanden beim Spielen behindern. Schülerinnen und Schüler der 9. und 10 Klassen betreuen dabei als Fußballscouts die Jüngeren.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Mit diesem breiten Angebot trug die BP auch in diesem Schuljahr dazu bei, die Freude an Bewegung zu fördern.

     

     

     

     

     

     

     

    Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei den tatkräftigen Unterstützern des Ausleihteams und der Fußballscouts:

    Klasse 7a:

    Max Ducke

    Julian Wolf

    Hendrik Schölzel

    Vincent Bock

     

    Klasse 7c:

    Lara Zrenner

     

    Klasse 7d: 

    Elfie Rück

    Thore Jöhnk

    Paula Theuerkauf

    Magdalena Schmidt

    Katharina Wirth

    Momo Horn

    Tim Burkhardt

    Hannes Sauer

     

    Klasse 8c: 

    Lisa Wirthmüller

     

    Klasse 10e:

    Selina Tuchbreiter

    Lauren Bittner

     

    Fußballscouts: 

    Klasse 9c:

    Felix Schmerer

    Lukas Liedecke

    Klasse 10a:

    Alexander Strobel

    Noah Czech

    Janne Trieb

    Klasse 10b:

    Marie Niebler

    Julia Meysel

    Alicia Link

    Josi Morbitzer

    David Neubauer

    Klasse 10c:

    Benedikt Maul

    Moritz Fischer

     

    Team der Bewegten Pause

    Sandra Distler

    Susanne Donhauser

     

     

     

     

     

     

  • Forschen in Natur und Technik

    Auch in diesem Jahr gab es in den 5. Klassen wieder zwei „Forscher-Gruppen“. Die Kinder entschieden sich schon bei der Anmeldung an der Realschule dafür, alle zwei Wochen länger in der Schule zu bleiben, um den Unterricht im Profilfach „Forschen in Natur und Technik“ zu besuchen.

    Auch in diesem Jahr mussten die Schüler und Schülerinnen zunächst lernen, was Forschen eigentlich bedeutet und sich mit einigen Grundlagen wie z. B. den nötigen Sicherheitsvorschriften oder dem Ablauf eines Experiments vertraut machen, bevor es ans eigentliche Forschen ging.

    Danach durften die jungen Forscher eigene Forschungsprojekte wählen. Dazu konnte jeder Einzelne Vorschläge machen und die gesamte Gruppe stimmte ab, welche Projekte umgesetzt werden sollen.

    Einige der gewählten Projekte sind vermutlich inspiriert durch die gesehenen Versuche am Infotag in der 4. Klasse und durch Erzählungen ehemaliger „JSR-Forscher“. So entschieden sich dieses Jahr beide Gruppen dafür, Kartoffel-Chips genauer zu untersuchen und schließlich auch selbst herzustellen.

    Vor allem die Ausstellung der Kristalle aus dem Vorjahr veranlasste die Forscher der 5a dazu, das Projekt „Kristalle züchten“ fortzuführen und zu erweitern. Beim Herstellen von Kristallen aus Alaun (Kaliumaluminiumsulfat), die teilweise auf selbst gegossenen Gipsfiguren wuchsen, konnten die Forschenden von den Erfahrungen ihrer Vorgänger profitieren. Erweitert wurde das Projekt auf Schülervorschlag um die Herstellung essbarer Kristalle aus Zucker. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass die zunächst wenig an diesem Thema interessierte Gruppe aus der 5b ihre Planungen vom Schuljahresanfang überdachte und auch noch zu Kristall-Züchtern wurde, mit dem Ziel mindestens genauso schöne und leckere Zuckerkristalle zu erhalten wie die Konkurrenz aus der 5a.

    Sandra Distler

    Zuckerkristalle sehen glänzend aus und schmecken lecker
    Untersuchung von Kartoffelchips
    Kartoffelchips selbst gemacht
    Herstellen von Gipsfiguren im Schulgarten
    erster Qualitätscheck der eigenen Chips

     

     

     

     

     

     

    Zuckerkristalle

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Alltagskompetenzwoche

    Tagebuch von Yasmine Bachar-Lmouden (8A)

    1. Montag

    Am Montag sind wir zum Bauernhof von Frau Lehmeier in Rüblanden gefahren. Dafür mussten wir die Bahn nach Ottensoos nehmen. Nach 30 Minuten Fußmarsch sind wir am Bauernhof angekommen. Zuerst wurden wir von Frau Lehmeier begrüßt und in den Hof gebeten, um mit einer kleinen Essenspause zu beginnen. Nach dem kleinen Frühstück hat ein Teil der Klasse den Auftrag bekommen, Bilder, auf denen Früchte und Gemüse abgebildet waren, der Jahreszeit zuzuordnen. Der andere Teil der Klasse sollte den Steinofen aufwärmen, bis zu einer bestimmten Temperatur. Als Nächstes sollte jeder seine eigene Butter schütteln und währenddessen wurde das Brot im Ofen geröstet. Nachdem das Brot und die Butter fertig waren, durfte jeder seine Butter mit einem Stück Brot essen. Zum Abschluss haben wir ein Spiel gespielt. Jeder hat einen Gegenstand bekommen und musste ihn blind ertasten und erraten. Danach haben wir uns verabschiedet und uns auf dem Weg zur Bahn gemacht.

    1. Dienstag

    Am Dienstag hatten wir im Raum A106 bei Frau Pickelmann das Modul „Lebensmittel retten“. Am Anfang hat sich Frau Pickelmann vorgestellt und ein bisschen von ihrer Tätigkeit erzählt. Sie hat uns mitgeteilt, dass sie Lebensmittel von Rewe zur Verfügung gestellt bekam, die für den Verkauf nicht mehr verwendet werden dürfen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Diese Lebensmittel sind allerdings noch völlig in Ordnung, denn es handelt sich bei dem Datum nur um die MINDEST-Haltbarkeit. Als Nächstes haben wir den Auftrag bekommen, Obst und Gemüse zu schneiden. Wir wurden danach alle zur Pause entlassen. Nach der Pause durften wir vom Obst- und Gemüsesalat essen. Von der vierten bis zur sechsten Stunde hatten wir das Modul „Medienbildung“ im Raum 203. Wir haben mit einer Doku angefangen und mussten dazu ein Arbeitsblatt bearbeiten. Nach der Doku und der zweiten Pause haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und mussten ein Plakat zum Thema Cybergrooming anfertigen. Das war der Abschluss der Module am Dienstag.

    1. Mittwoch

    Am Mittwoch standen die Module „Gesunde Ernährung“ im Raum U202 und „Drogenprävention“ im Raum U108 an. Als Erstes war Gesunde Ernährung an der Reihe. Frau und Herr Mürschberger teilten uns in fünf Gruppen auf. Zuerst bekam jede Gruppe einen Teller mit einer selbst gemachten Marmelade und einer gekauften. Dazu haben wir noch einen Teller mit einem selbstgemachten Kuchen und einem gekauften bekommen. Nach dem Probieren mussten wir zum Kuchen und zu der Marmelade jeweils einen Fragebogen beantworten. Der nächste Auftrag war, eine eigene Tomatensoße herzustellen. Dazu bekam jede Gruppe jeweils 10€ zur Verfügung und wir durften einkaufen gehen. Nachdem alle wieder da waren, begannen wir, die Soßen zu kochen. Nebenbei kochten Frau und Herr Mischberger die Nudeln. Als die Soßen fertig waren, bekam jede Gruppe jeweils einen Teller Nudeln, um die Soßen zu probieren. Nach der Pause folgte das Modul Drogenprävention. In dieser Doppelstunde erklärte uns ein Polizist, welche Drogenarten es gibt und was die Folgen des Konsums sind.

    1. Donnerstag

    Am Donnerstag hatten wir das Modul „Verrückt – na und?“. Dabei haben wir uns über psychische Erkrankungen unterhalten. Zu Beginn haben wir ein Spiel gespielt, in dem wir uns kurz vorstellen mussten, damit uns die Psychologinnen kennenlernen. Nachdem wir mehrere Spiele gespielt und Gespräche geführt haben, hat uns eine von den Psychologinnen ihre eigene Geschichte erzählt. Danach hat sie uns ihren Stresskasten, den sie in kniffligen Situationen zur Hilfe nimmt, vorgestellt und gezeigt. Aus diesem Kasten durften dann alle, die wollten, ein scharfes Bonbon mitnehmen.

    1. Freitag

    Am Freitag waren wir bei der Firma Diehl in Nürnberg. Dafür mussten wir die Bahn nach Nürnberg nehmen. Nachdem wir bei Diehl ankamen, wurden wir begrüßt und jeder von uns bekam ein Schildchen. Als Nächstes wurden wir zum Versammlungssaal geführt und uns wurde kurz erklärt, was uns erwartet. Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt, eine Gruppe musste zum Löten und die andere musste ein Standbein herstellen. Die Gruppe, in der das Standbein hergestellt wurde, musste zuerst den Körper bohren. Währenddessen hat ein Teil der Gruppe ein Stück abgefräst. Als Nächstes musste jeder den Körper feilen. So wurden dann die Gruppen getauscht und die erste Gruppe durfte nun auch löten. Beim Löten hat sich jeder zu einem Azubi der Firma gesetzt. Anfangs wurde jedem einzeln alles erklärt und dann gings zum Löten.  Nachdem alle fertig waren, haben sich alle wieder im Versammlungssaal getroffen. Wir wurden über die Berufsmöglichkeiten bei Diehl aufgeklärt und haben kleine Erinnerungen bekommen. So ging der Tag zu Ende.

    • Meine Bewertung

    Ich finde, die Alltagskompetenzwoche war eine sehr schöne Erfahrung, da man sehr viel dazugelernt hat. Besonders das Modul „Lebensmittel retten“ war sehr interessant. Dabei wurde einem bewusst, wie viele Lebensmittel im Alltag verschwendet werden und wie man diese am besten verwerten kann. Insgesamt fand ich die Woche sehr hilfreich und lehrreich.

    Yasmine Bachar-Lmouden (8A)

  • Unsere Schulband

    Vor 23 Jahren – ja, so lange unterrichtet der Verfasser dieser Zeilen schon an der JSR – war es leichter, die Musikerinnen und Musiker für eine spielfähige Band zusammenzutrommeln. Auch damals wurden zu Beginn des Jahres Listen ausgehängt, in die sich Interessierte eintragen konnten. Doch damals konkurrierten mehrere Schlagzeuger, zahlreiche Gitarristen, Bassisten und Keyboarder um den Platz in der Band. Es meldeten sich sogar so viele Blechbläser, dass ein eigenes Bläserensemble mit immerhin elf Mitgliedern gegründet werden konnte. Nur singen wollte vor 23 Jahren kaum jemand. Nach und nach fanden sich nach kleiner Anschubhilfe aber zwei, drei Sangeswillige.

    Heute ist das anders. In der Liste standen 15 Sängerinnen, aber nur ein Gitarrist, zwei Schlagzeuger und eine Bassistin. Kein männlicher Sänger. Kein Keyboard. Keine zweite Gitarre. Kein Blasinstrument. Kein anderes Instrument. Dieser Trend macht es nicht einfacher, eine Schulband auf die Beine zu stellen. Von den 15 Sängerinnen konnte ich leider nur vier auswählen, die stimmlich zusammenpassen, denn mehr lassen sich nicht sinnvoll in einer Band einsetzen. Je eine hohe und eine tiefe Stimme wurden zu festen Paarungen zusammengestellt und gemeinsam mit den Instrumenten entstanden so die „Popband“ und die „Rockband“. Schon ab der zweiten Schulwoche wurde fleißig geprobt, schließlich wollten wir ja auch auftreten. Nach wochenlanger Suche fand sich übrigens sogar noch eine Keyboarderin. Geplant waren ursprünglich die Beteiligung beim Musikfest der mittelfränkischen Realschulen im Mai, Winter- und Sommerkonzerte an der JSR und vielleicht der eine oder andere zusätzliche Auftritt. Ohne den Chor war es jedoch nicht möglich, ein Winterkonzert auf die Beine zu stellen, so blieb etwas mehr Zeit zum Proben. Ab dem neuen Kalenderjahr waren die Bands dann allerdings reif für Auftritte, von denen dann doch einige zustandekamen:

    • Gemeinsames Konzert mit der Musikschule Schwabach im Jugendtreff Wolkersdorf
    • Beitrag zum Musikfest der mittelfränkischen Realschulen in Roth
    • Auftritt beim Schulfest der Johannes-Scharrer-Realschule
    • Beteiligung beim Bandfestival der Hersbrucker Mittelschule
    • Großes Bandkonzert gemeinsam mit der Ehemaligenband (Ersatz für Sommerkonzert)
    • Umrahmung der Abschlussfeier

    Glücklicherweise lieben die wenigen, die sich gemeldet haben, die Musik. Man sieht es ihnen an und vor allem hört man es. Die Band im Jahr 2025 klingt mindestens so gut die vor 23 Jahren, in vielerlei Hinsicht sogar besser. Allein die Anzahl der erarbeiteten Songs kann sich sehen lassen. Beim Bandkonzert im Juli werden es 15 Lieder sein, die sicher nicht jede Schulband spielen kann. Hut ab, liebe Leute!

    Als Leiter dieser Wahlfachgruppe bin ich stolz auf euch und auf das Ergebnis, das wir dem Publikum bieten. Ich freue mich auf das, was in diesem Jahr noch kommt, liebe „Schulband der JSR“!

    Josef Schöberl

     

    Die Schulband – aus der Sicht von drei Neuntklässlerinnen

    Wir sind dieses Jahr in der Schulband aufgenommen worden und haben jeden Dienstag oder Freitag 90 Minuten unsere Lieder wie zum Beispiel „Smells like teen spirit“ von Nirvana oder „Take me down“ von The pretts reckless geprobt. Es ist schön, zu hören, wie die Band miteinander harmoniert und ein Lied Stück für Stück besser wird. Vor allem die Auftritte wie in Roth oder Schwabach haben uns sehr gut gefallen. Doch auch am Schulfest unserer Schule haben wir kräftig und mit gutem Erfolg gespielt. Nicht jedes Lied hat gleich beim ersten Auftritt geklappt, doch es wurde von Mal zu Mal besser. Uns hat das Schuljahr in der Band sehr viel Spaß gemacht und wir würden uns auf ein folgendes Jahr freuen.

    Magdalena, Lena und Leyla

     

  • Musikfest der mittelfränkischen Realschulen

    Red Hot Chili Peppers vs. The Weeknd

    Voller Vorfreude fuhren wir zusammen mit Herrn Schöberl und Frau Zagel am 08.05.2025 mit der S-Bahn von Hersbruck nach Roth.

    Dort fand in der Kulturfabrik das Musikfest der mittelfränkischen Realschulen statt.

    Wir, die Schulband der JSR, bestehend aus Miriam Pickelmann (8e) Bass+Keyboard, Kahlan Mican (8e) Gesang, Magdalena Hirschmann (9d) Gesang, Leyla von der Lehr (9d) Gesang, Lena Duschanek (9c) Gesang, Magdalena Schmidt (7d) Keyboard, Andreas Lorenz (10d) E-Gitarre, Maximilian Pflieger (9b) Drums, Luca Gössl (10d) Drums, hatten einen tollen Tag vor uns.

    Nach der Ankunft in der Kulturfabrik Roth durften wir unseren Musikhorizont bei vielen interessanten Workshops erweitern. Zum Beispiel haben wir beim Workshop „Musik produzieren“ von einem Profi gelernt, wie man Songs am PC programmiert. Beim Workshop „Grove Session“ konnten wir Rhythmus auf dem Cajon trainieren. Wir durften sogar einen eigenen Song beim Workshop „Musik mit KI“ kreieren.

    Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen ließen wir uns bei interessanten Gesprächen mit den anderen Schulbands eine Pizza schmecken.

    Gegen 17 Uhr wurde es langsam ernst und der Soundcheck begann. Wir fühlten uns wie die großen Popstars. Bei perfekten Bühnen- und Equipmentbedingungen durften wir uns auf unseren Auftritt einstimmen.

    Die Aufregung stieg enorm bei der riesigen Bühne, Lichterglanz, Nebel und Profitechnik. Kein Wunder, dass da der Soundcheck super leicht und wie von selbst verlief.

    Mit einer rockigen Version von „California Dreaming“ schmetterten wir unseren ersten Song des Abends. Darauf passte perfekt das “Take me down“ und anschließend überzeugten wir mit „Californication“. Mit „Smells like teen spirit“ verabschiedeten wir uns vom Publikum und erhielten tosenden Applaus.

    Erleichtert über unseren Mega-Auftritt hörten wir entspannt den anderen 8 Schulbands zu, die ebenfalls gekonnt beispielsweise Songs von The Weeknd oder Kanye West performten.

    Zufrieden, aber trotzdem auch etwas müde fuhren wir mit der S-Bahn wieder zurück nach Hersbruck, wo wir um 22:15 Uhr ankamen.

    Es war ein besonderer musikalischen Schultag, der sich hoffentlich bald wiederholt.

    Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Zagel und Herrn Schöberl, die uns diesen schönen Tag ermöglicht und uns unterstützt und begleitet haben.

    Luca Gössl, 10d


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Infoabend zur Berufsorientierung

    Nach mehrjähriger Pause konnte am 07.04.2025 in der Johannes-Scharrer-Realschule wieder ein Informationsabend zur Berufsorientierung stattfinden. Eingeladen waren die Klassen 8 bis 10 mit ihren Erziehungsberechtigten. Erfreulicherweise haben sich in der Schulaula ca. 100 Personen eingefunden. Nach einer kurzen Begrüßung von Konrektorin Barbara Meidl informierte der für die Realschule zuständige Berufsberater Berkay Rasim über die Unterstützungsangebote der Bundesagentur für Arbeit und die Situation am Ausbildungsmarkt. Er unterstützt unsere Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern tatkräftig im Bewerbungsverfahren durch Sprechstunden direkt an unserer Schule, in denen Fragen beantwortet und Tipps und Ratschläge erteilt werden.

    Als weiteres Highlight dieser Veranstaltung begrüßte die Schulfamilie ein Team um Karsten Pötzl von Siemens Energy. Hier wurden die Anwesenden über das Unternehmen und vor allem über die Vielzahl der offenen Ausbildungsstellen informiert. Zwei Mitarbeiterinnen aus dem Recruiting-Team schilderten anschaulich den Ablauf des Bewerbungsprozesses. Sie stellten heraus, worauf es im Bewerbungsverfahren ankommt, was von Unternehmen besonders geschätzt wird und worauf im Vergleich zu vergangenen Jahren nicht mehr vorrangig geachtet wird. Nicht (nur) die Noten sind ausschlaggebend bei der Auswahl, sondern vor allem der Einsatz und das echte Interesse der Bewerberinnen und Bewerber am zukünftigen Arbeitgeber.

    Den Schlusspunkt an diesem Abend setzte die Koordinatorin für Berufsorientierung an der Johannes-Scharrer-Realschule. Petra Kohl berichtete über die Angebote, die von Seiten der Schule mit Unterstützung externer Anbieter organisiert werden. Speziell erwähnt wurden das zweitägige Bewerberseminar und die vom Förderverein der Realschule organisierte Ausbildungsplatzbörse, die alljährlich im September stattfindet.

    Zum Ende wurden noch viele Fragen beantwortet und kleine Werbegeschenke verteilt. Insgesamt war es ein gelungener, informativer und dennoch kurzweiliger Abend – so wurde es sowohl von der Elternseite als auch von den Referentinnen und Referenten bestätigt.

    Petra Kohl

  • Abschlussfahrt Hamburg der Klasse 10e

    Ankunft und erster Abend in Hamburg

    Montag, 16. September 2024

    (von Paul und Felix)

    Nach einer 5-stündigen Zugfahrt kamen wir im Hotel an. Kurz darauf brachen wir zu einem kleinen Stadtrundgang auf, gefolgt von einem leckeren Abendessen in einer Pizzeria. Anschließend genossen wir den Ausblick von der Elbphilharmonie auf den Hafen und haben schöne Bilder im Sonnenuntergang geschossen. Danach liefen wir durch den Elbtunnel nahmen an einer kostenlosen Hafenrundfahrt mit der Fähre teil. Als wir im Hotel ankamen, stellten wir fest, dass eines unserer Zimmer durchwühlt wurde und auch Gegenstände entwendet wurden. Die Polizei nahm den Diebstahl auf.

    Eigentlich hätte der Tag 5 Sterne verdient, doch das aufgebrochene Zimmer führt zu 2 Sternen Abzug.

    Dörthe – Michel – Picknick

    Dienstag, 17. September 2024

    (von Laura, Josefine, Johanna, Marie, Ella, Vanessa und Amelie)

    Nachdem wir gefrühstückt hatten, fuhren wir zum Treffpunkt für die Stadtführung. Dörthe erwartete uns schon und sie führte uns zu schönen Plätzen und Gebäuden und erzählte uns interessante Geschichten dazu. Am schönsten fanden wir den Innenhof im Rathaus, der einen besonderen Brunnen als Fotomotiv bot. Die Führung dauerte allerdings sehr lange, was gegen Ende die Begeisterung ein wenig abbremste. Endlich durften wir alleine in Gruppen in der Stadt Shoppen gehen und uns mit einem Mittagessen versorgen. Um 17 Uhr trafen wir uns wieder und gingen zusammen zur Sankt Michaelis Kirche, um die 400 Stufen des Turms zu erklimmen und die Aussicht über Hamburg zu genießen. Beim REWE nebenan deckten wir uns mit Getränken und Brotzeit für unser Picknick in „planten un blomen“ ein. Die bunten Wasserspiele mit Musik konnten uns wirklich begeistern. In der Lobby im Hotel ließen wir den Abend mit Spielen und lustigen Lebensgeschichten ausklingen.

    Die überlange Stadtführung kostet leider einen Punkt, daher 4 Sterne für diesen Tag.

    Dungeon – Elbstrand – Flohmarkt – Reeperbahn

    Mittwoch, 18. September 2024

    (von Julia, Johanna und Lena)

    Im gruseligen Dungeon erhielten wir einen Einblick in die Geschichte Hamburgs und trotz der blutigen Szenen gab es viel zu lachen. Was es mit den Spitznamen „Schmußeschorle“ und „Lustmolch“ auf sich hat, bleibt natürlich unter uns.

    Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir mit der Fähre zum Elbstrand und nutzten die Gelegenheit für ein klassisches Fischbrötchen. Im Sand chillten wir an der Elbe und knipsten lustige Klassenfotos. Gegen Abend besuchten wir einen alternativen Flohmarkt, den wir so nicht erwartet hätten. Lichter und Lampions verliehen dem Gelände eine gemütliche Atmosphäre, es gab stylische Klamotten und außergewöhnliche Accessoires zu kaufen.

    Zu irgendetwas musste der Besuch von der Polizei am ersten Abend ja gut sein, denn die gaben uns den Tipp, den sogenannten „Bunker“ neben dem Fußballstadion auf St. Pauli zu besuchen. Der sah aus wie ein riesiger Kasten mit einer grün bepflanzten Pyramide oben drauf. Da dieser gleich beim Flohmarktgelände lag, stiegen wir die vielen Stufen bis nach oben auf die Plattform und hatten erneut einen genialen Blick über das nächtliche St. Pauli. In Anschluss marschierten wir über die Reeperbahn zur U-Bahnstation und ließen den Tag wieder in der Lobby ausklingen.

    Insgesamt bot der Tag eine tolle Mischung, daher 5 von 5 Sternen.

    Heidepark

    Donnerstag, 19. September 2024

    (von Jenny, Marcella, Menekse und Maya)

    Der Tag begann mit einer längeren Zugfahrt zum Heidepark. Dort testeten wir jede Achterbahn und freuten uns über die kurzen Warteschlangen an den Fahrgeschäften. Der Tag verging wie im Flug und wir hatten viel Spaß. Die Heimfahrt holte uns leider auf den Boden der Tatsachen zurück, denn der Zug war rappelvoll und es folgte eine eher unangenehme Heimfahrt eingequetscht zwischen all den schwitzigen Menschen. Am Bahnhof gab es noch einen Döner in einer eher zweifelhaften Gegend, die wir schnellstmöglich wieder verließen und den letzten Abend in der Lobby genossen.

    Trotz der Fails geben wir dem Tag 4 Sterne, da der Heidepark richtig toll war.

    Schulwoche zu Hause 

    Montag bis Freitag

    (von Selina, Lauren und Noya)

    Wir konnten leider nicht mit auf die Abschlussfahrt fahren und wurden daher einer 8. Klasse zugeordnet. Irgendwie hatten wir dort keinen richtigen Sitzplatz, da die Klasse an sich schon sehr voll war, dennoch verlief die Woche sehr entspannt. Natürlich wurden wir zu unserem Leidwesen in den Unterricht mit einbezogen, aber auch das war dann in Ordnung. Im Werkunterricht bekamen wir eine eigene Aufgabenstellung und während des IT-Unterrichts unterstützten wir das Büchereiteam und sortierten Bücher ein, was uns sehr viel Spaß gemacht hat.

    Im Großen und Ganzen ist die Woche schnell vergangen und wir vergeben 3 Sterne.

    Klasse 10e, Susanne Donhauser

  • Kreatives Arbeiten in Religion

    Nach dem Kennenlernen des Islam im Rahmen des Lehrplanthemas für Evangelische Religionslehre „7.5 Islam“ durften sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c kreativ und konstruktiv mit dem heiligen Buch der Muslime – dem Koran – auseinandersetzen. Dabei sollten sie Informationen zu Entstehung, Bedeutung, Aufbau und Sprache des Koran optisch ansprechend in Form eines Lapbooks aufbereiten. Nach einer Bearbeitungszeit von zwei Unterrichtstunden können sich viele Ergebnisse durchaus sehen lassen und regen zum Schmökern und Informieren an.

     

    Stefanie Wüst-Döhring

  • Lesewettbewerb Kreisentscheid

    Am 19. 2. 2025 fand der Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Stadtbücherei in Lauf statt. Die Johannes-Scharrer-Realschule wurde dort von Emma Munker aus der Klasse 6c vertreten. Insgesamt 14 Kinder aus verschiedenen Schulen traten in diesem spannenden Wettbewerb gegeneinander an, um ihr Können im Vorlesen unter Beweis zu stellen.
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern lasen zunächst aus ihren selbstgewählten Büchern vor, bevor sie in der zweiten Runde einen unbekannten Text meistern mussten. Die Jury bewertete dabei nicht nur die Lesetechnik, sondern auch die Betonung und das Verständnis des Textes. Nach intensiven Vorleserunden stand schließlich der Sieger fest:
    Lusia Leicht des Leibniz-Gymnasiums Altdorf schnitt am besten ab. Doch das war nicht nur für sie ein großer Erfolg und ein Erlebnis, sondern auch für die Teilnehmer, die alle gemeinsam den zweiten Platz vertraten. Jeder Leser erhielt eine Urkunde und das Buch „Die wundersamen Talente der Kalendario Geschwister“.
    Der Wettbewerb war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie viel Freude das Lesen bereiten kann.

    Emma Munker, Klasse 6c

    Stefanie Wüst-Döhring

  • Ronja Räubertochter ist krank

    Besuch im Theater Pfütze

    Sechs Klassen stehen Ende November morgens um 8 Uhr am Bahnsteig, es ist kalt und der Wind braust um die Ohren. Wir freuen uns auf die Aufführung im Theater Pfütze, bis uns plötzlich ein Anruf erreicht. Die Theaterleitung teilt uns mit, dass Ronja Räubertochter erkrankt ist und diese Vorstellung leider ausfallen muss. Erschrocken und enttäuscht sind wir zunächst ratlos. Der Zug naht, sollen wir Lehrkräfte mit unseren Klassen trotzdem einsteigen und ein spontanes Alternativprogramm in Nürnberg aus dem Boden stampfen? Welches Museum wäre geeignet, ist ein Besuch im Tiergarten möglich, sollen wir einen geschichtlichen Stadtrundgang planen? In einem sind wir uns einig, umkehren und in die Schule zurück will niemand. Also alle Klassen rein in den Zug! Auf dem Weg dorthin klingelt erneut das Telefon, das Team vom Theater Pfütze kann uns spontan ein anderes Theaterstück anbieten. Der Vormittag ist gerettet und wir konnten uns erneut freuen, denn wir würden nun „Das große Gigglergeheimnis“ lüften.

    Als wir auf unseren Plätzen sitzen, wird die Bühne hell erleuchtet. Vor uns sitzt ein Mann im Anzug, die Haare stehen zu allen Seiten weg und dies entlockt uns ein erstes Lachen. An seinem Schreibtisch öffnet er den Koffer, holt seine Brotzeit heraus und beginnt zu erzählen: Mister Mack befindet sich gut gelaunt auf seinem Arbeitsweg. Das wird sich gleich ändern. Denn die Giggler warten mit ihrem Geheimnis auf ihn – einem Hundehaufen, ja wir haben richtig gehört – einem Hundehaufen. Noch dazu ein ganz besonderer. Den bekommt jeder serviert, der gemein zu Kindern ist! Doch diesmal ist ihnen ein Fehler unterlaufen und Mister Macks Kinder starten eine wahnwitzige Rettungsaktion. Aber wer sind eigentlich die Giggler? Warum meiden sie lila-farbene Autos? Was will diese penetrante Möwe? Und was macht der Eifelturm am Nil? Wenn du Antworten auf diese Fragen möchtest, dann kannst du dich bei den Schüler:innen der 5. und 6. Klassen erkundigen, denn die haben das Geheimnis inzwischen gelüftet.

    Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team des Theater Pfütze, das uns so spontan eine Alternative anbieten konnte und bei Frau Wüst-Döhring, die für alle unteren Jahrgangsstufen diese Fahrt organisiert hat.

    Die Klassen 5a,b,c und 6a,b,c

    mit ihren Deutschlehrkräften

    Theaterfahrt