Autor: Nora Lösel

  • Graffiti in Szene gesetzt

    Mizgin Cimendag, 10d
    Anna Schlüchtermann, 10d
    Jassin Scharfenberg, 10d
    Mara Kleinert, 10d
    Anna Röhnicke, 10d
    Jule Goetz, 10d
    Lars Ertel, 10d

    Der Kunstzweig der Klasse 10d erarbeitete Stilmittel des Graffiti und setzte diese in eine urbane Szene. Die knallig-bunten Graffitis überstrahlen die Grautöne der Stadt und erweitern den Blick auf die Architektur, die in Fluchtpunktperspektive realistisch umgesetzt wurde.

  • Moderne Romantik

    Einige Schülerinnen der 10d beschäftigten sich im ersten Halbjahr malerisch mit den romantischen Werken Mondaufgang am Meer von Caspar David Friedrich und mit Carl Spitzwegs Der Sonntagsspaziergang und ergänzten es mit modernen, witzigen Elementen.

    Mia Rintchen, 10d

    Lilly-Marie Berlin, 10d
    Sam Maurer, 10d
    Indira von Wolffersdorff, 10d
  • Besuch im Albrecht-Dürer-Haus – Lernen in mittelalterlicher Umgebung 

    Gleich zu Beginn des Schuljahres besuchte der Kunstzweig der Klasse 8d das Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg. In der besonderen Atmosphäre des über 500 Jahre alten Fachwerkhauses, in dem Dürer von 1509 bis zu seinem Tod 1528 lebte und arbeitete, konnten die Schülerinnen und Schüler in die Welt des bedeutendsten deutschen Renaissancekünstlers eintauchen. Das Museum zeigt nicht nur seine Wohnräume und Werkstätten, sondern vermittelt auch anschaulich, wie Kunstschaffen im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit aussah. 

    Besonders spannend war die Sonderausstellung „500 Jahre Dürer und Geometrie“, die sich mit Dürers Interesse an Mathematik, Proportion und Perspektive beschäftigte. Das Wissen, wie man Gegenstände, Gebäude und Räume richtig abbildet, brachte Dürer von seinen Italienreisen mit. Auch nach seiner Rückkehr forschte er viele Jahre lang an den idealen Proportionen des menschlichen Körpers und an neuen Methoden der perspektivischen Darstellung. 

    Berühmt sind seine Zeichnungen und Holzschnitte von drei unterschiedlichen Zeichenapparaten, die Künstlern helfen sollten, die Welt naturgetreu abzubilden. Einige dieser Apparate konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren – etwa den Glastafelapparat, was auch auf den Fotos gut zu erkennen ist. 

    Im Anschluss bauten die Schülerinnen und Schüler geometrische Körper nach, wie sie in Dürers erstem Geometrie-Lehrbuch, der Underweysung der Messung (1525), beschrieben sind. Schon damals entwickelte Dürer darin Bastelbögen für geometrische Figuren – ein überraschend moderner Zugang zur Verbindung von Kunst, Mathematik und praktischem Lernen. 

    Die Beschäftigung mit Fluchtpunktperspektive und den Erfindungen der Renaissance bildet einen wichtigen Bestandteil des Lehrplans der 8. Jahrgangsstufe, sodass der Besuch eine anschauliche und praxisnahe Ergänzung zum Unterricht darstellte. 

    Nora Lösel

  • Die JSR zeigt Haltung: Kreative Aktionen bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus 

    Im März fanden erneut die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Unsere Schule beteiligte sich in diesem Jahr erstmals mit eigenen Aktionen. Organisiert wurden die Projekte von der AG „Schule ohne Rassismus“, die mit kreativen Ideen, Gesprächen und Informationen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegenseitigen Respekt setzte. 

    Besonders bunt wurde es bei einer großen Malaktion auf dem Schulhof: Mit Straßenmalkreiden gestalteten Schülerinnen und Schüler farbenfrohe Bilder und Statements gegen Rassismus. Dank der Unterstützung des Spielzeugladens Rauenbusch, der die Kreiden spendete, entstanden zahlreiche kreative Botschaften wie „Rassismus ist nicht angeboren, sondern beigebracht.“ Die Aktion sorgte für eine fröhliche Atmosphäre auf unserem Schulhof, erhielt viel positive Resonanz und war ein klares Zeichen für ein respektvolles Miteinander. 

    Auch ein Filmabend gehörte zum Programm. Gemeinsam wurde der Animationsfilm Zoomania angesehen und anschließend darüber gesprochen, wie im Film bestimmte Tiergruppen diskriminiert oder zu Feinden erklärt werden. Dabei wurde diskutiert, wie Vorurteile entstehen und welche Parallelen es zu unserer eigenen Gesellschaft gibt. 

    Beim Bandkonzert der Schule informierte die AG außerdem mit einem eigenen Stand über ihre Arbeit. Besuchende konnten sich über die Aktionen informieren und mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen.  

    Wir freuen uns sehr, dass unsere Aktionen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus so gut ankamen und sind auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei!  

    Nora Lösel 

     

  • Nachhaltig gestalten – Workshops im KuBa Ottensoos

    Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche für die 8. Klassen konnte in diesem Jahr als neuer Partner der Kulturbahnhof Ottensoos mit dem dortigen Kunstmuseum hinzugewonnen werden. Die Betreiber Frau Kirchhof-Stahlmann und Herr Stahlmann haben der Klasse 8 d mit sehr großem Engagement „ihren“ im Zeichen der Nachhaltigkeit sanierten Kulturbahnhof mit einem Vortrag, einem Film sowie einem Rundgang vorgestellt und dabei die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales bei den gemachten Umbaumaßnahmen beleuchtet. Anschließend arbeitete die Klasse in vier unterschiedlichen Gruppen: 

    Bei Frau Zeibig entstanden aus ausgedienten Jeans modische Miniröcke oder praktische Umhängetaschen. Mit Frau Wiedemann wurden alte Boxen durch das Beziehen mit Tapeten- und Leinwandresten neugestaltet. Frau Zagel zeigte, wie aus alten Büchern dekorative Buchkunstwerke und Papierblumen entstehen können. Die Gruppe von Frau Lösel wurde zunächst durch die Ausstellungsräume geführt und lernte das künstlerische Werk der Stahlmanns kennen. Anschließend wurden Vorlagen mit Motiven von Frau Stahlmann ergänzt und weiterentwickelt.  

    So entstanden zahlreiche einzigartige Werke, die zeigen, wie aus vermeintlich Altem etwas Neues und Wertvolles geschaffen werden kann. 

     

    Brigitte Zagel und Nora Lösel 

    Das Team des Kuba Ottensoos
    Frau Kirchhof-Stahlmann im Gespräch mit unseren Schülerinnen und Schülern
    Zeichnen in der Ausstellung
    Eine alte Jeans wird zur Tasche
    Upcycling alter Bücher

     

  • Das ipad im Kunstunterricht

    Zum Halbjahr wurden in den 7. Klassen das ipad als Unterrichtsmittel eingeführt. Im Kunstunterricht beschäftigten wir uns mit der kostenlosen App Sketchbook, ein digitales Zeichenprogramm, das viele spannende Möglichkeiten bietet.

    Mit nur wenigen Linien und farbig gefüllten Flächen entstanden digitale Landschaften.

    Max Koch, 7b
    Emma Kellner, 7c
    Lenis Goly, 7c
    Lara Montaperti, 7a
    Eva Haag, 7a
    Linus Friedrich, 7a
    Almira Berkil, 7b
    Emma Beck, 7b

     

     

    Über die Symmetriefunktion gestalteten die Schülerinnen und Schüler farbige Mandalas.

     

    Luke Zagel, 7c
    Berke Sayar, 7c
    Magdalena Rupprecht, 7c
    Mila Ringelstetter, 7c

     

     

    Marina Reif, 7c
    Johannes Kraus, 7c

     

    Janda Fandi, 7c
    Daria Bajenaru, 7c

     

     

     

     

     

  • Kunst mit Haltung: Unser neues Graffiti

    Kunst mit Haltung: Unser neues Graffiti

    Im Oktober 2024  war es endlich so weit: Mit einer feierlichen Einweihung und vielen Gästen wurde das neue Graffiti an der langen Innenwand im Glasgang unserer Schule eingeweiht. Ein Projekt, das nicht nur Farbe in den Alltag bringt, sondern ein Statement setzt – für Kreativität, Zusammenhalt und gesellschaftliche Verantwortung. (mehr …)

  • Mein Vater hatte große Angst um mich

    Mein Vater hatte große Angst um mich

    Diese Woche hatte unsere Schule die besondere Ehre, die iranische Künstlerin Chika willkommen zu heißen. Die Schülerinnen und Schüler des Kunstzweiges der Klasse 7d waren von ihren Kunstwerken tief beeindruckt und nutzten die Gelegenheit, um mehr über den Iran, die dortige Frauenbewegung und Chikas persönliche Geschichte zu erfahren. 

    Chika, die aufgrund ihres künstlerischen und aktivistischen Engagements aus dem Iran fliehen musste, brachte einige ihrer Bilder mit, die oft tiefgründige gesellschaftliche Themen behandeln. „Mein Vater hatte sehr große Angst um mich, denn die iranische Regierung ermordete Freunde von mir und auch mein Leben war in Gefahr.“  

    Viele Werke thematisieren den Kampf um Freiheit und die Unterdrückung der Frauen im Iran. Die Ermordung von Jina Masha Amini verdeutlichte den Schülerinnen und Schülern das grausame Handeln der Sittenpolizei. Die dramatischen Umstände Chikas jungen Lebens und ihre persönlichen Einblicke hinterließen einen tiefen Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern und förderten ihr Verständnis für die Bedeutung von Freiheit und Menschenrechten.  

    Anschließend an das Gespräch, konnten sich die Jugendlichen, inspiriert von Chikas Gemälden, selbst zeichnerisch an diese Themen annähern. Viele Motive Chikas fanden sich auch in ihren Bildern wieder. 

    Wir sind sehr dankbar für Chikas Besuch und die Gespräche, die unseren Schülerinnen und Schülern einen wertvollen Einblick in die Kraft der Kunst als Mittel des Protests und des Selbstausdrucks ermöglichten. 

    Chika stellt noch bis Ende Februar im Kunstfenster der Sparkasse Hersbruck aus. Schaut doch mal dort vorbei oder besucht ihre Website www.bluechiks.de  

  • Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage

    Wir sind Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“! (mehr …)