Autor: Stefanie Schwarz

  • Alles. Nichts. Alles.

    „Alles. Nichts. Alles.“ – mit diesen drei knappen Antworten fasste die Kunst-AG ihr Jahr treffend zusammen.

    Was hat euch dieses Jahr besonders gefallen?
    Alles.

    Was hat euch nicht gefallen?
    Nichts.

    Was wünscht ihr euch für nächstes Jahr?
    Alles.

    Hinter diesen kurzen Antworten steckt ein Jahr voller Ideen, Kreativität und Tatendrang. Die Mitglieder der Kunst-AG haben ihre Spuren an vielen Stellen im Schulhaus hinterlassen. So entstanden Entwürfe für die Weitergestaltung des Fahrradkellers, Pinnwände in verschiedenen Klassenzimmern wurden neu und farbenfroh gestaltet, und auch handwerkliches Arbeiten kam nicht zu kurz: Es wurde getöpfert, mit Zement experimentiert, gebastelt, gesprüht und gestaltet.

    Besonders sichtbar wurde die Arbeit der AG bei der Dekoration des Schulhauses. Ob Weihnachten, Frühling oder Sommer – passend zu den Jahreszeiten verwandelten die Schülerinnen und Schüler Flure und Eingangsbereiche immer wieder neu. Kleine Vögelchen fanden ihren Platz auf besprühten Äste, setzten kreative Akzente und sorgten für eine freundliche Atmosphäre im Schulalltag.

    Doch kreative Köpfe haben bekanntlich mehr Ideen als Zeit. Deshalb konnten einige Projekte in diesem Schuljahr noch nicht vollendet werden. Das Dauerprojekt Fahrradkeller wartet ebenso auf seine Fortsetzung wie die geplanten Sitzmöbel für die Schule. Die Ideen dafür sind längst vorhanden – nun fehlt nur noch die Gelegenheit, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

    So blickt die Kunst-AG auf ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Jahr zurück. Und wenn die Wünsche für das kommende Schuljahr tatsächlich in Erfüllung gehen, dann heißt es auch 2026/27 wieder: Alles. Nichts. Alles.

  • Tierische Vielfalt kreativ gestaltet

    Auch in diesem Schuljahr wurde die bewährte Kooperation zwischen den Fächern Biologie und Kunst in den fünften Klassen erfolgreich fortgeführt. Begleitend zu ihren Tierreferaten im Biologieunterricht gestalteten die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht anschauliche Bilder zu ihren gewählten Tierarten. 

    Dabei setzten sie sich nicht nur zeichnerisch mit den Tieren auseinander, sondern stellten auch deren Lebensraum sowie typische Nahrungsquellen kreativ dar. So entstanden vielfältige und farbenfrohe Arbeiten, die fachliches Wissen mit künstlerischem Gestalten verbinden. 

    Die fächerübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht es den Lernenden, biologische Inhalte auf unterschiedliche Weise zu vertiefen und ihre Kreativität einzubringen. Die entstandenen Werke bereicherten die Präsentationen der Tierreferate und zeigten, wie Lernen durch die Verbindung verschiedener Fächer anschaulich und nachhaltig gestaltet werden kann.

  • „Man sieht die Sterne nicht, wenn man nur nach unten schaut“

    Zitat aus „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren 

    Theaterbesuch der fünften Klassen in Nürnberg

    Die vier fünften Klassen unserer Realschule unternahmen gemeinsam einen Ausflug nach Nürnberg und besuchten dort im Theater Pfütze die Aufführung von Die Brüder Löwenherz.

    Das berühmte Werk von Astrid Lindgren erzählt die bewegende Geschichte der Brüder Karl („Krümel“) und Jonathan Löwenherz. Nach einem tragischen Unglück finden sich die beiden in Nangijala wieder, einem märchenhaften Land voller Abenteuer. Dort kämpfen sie gemeinsam gegen den tyrannischen Herrscher Tengil und den furchteinflößenden Drachen Katla. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Mut, Freundschaft, Geschwisterliebe und die Bereitschaft, für das Gute einzustehen – Themen, die auch heute noch begeistern.

    Mit beeindruckender Kreativität brachte das Ensemble des Theater Pfütze diese fantasievolle Welt auf die Bühne. Besonders erstaunlich war, wie es den wenigen Schauspielerinnen und Schauspielern gelang, die zahlreichen Figuren und Schauplätze lebendig werden zu lassen. Von den friedlichen Kirschblütentälern Nangijalas bis zu den spannenden Auseinandersetzungen mit Tengils Truppen wurden wir mitten in die Geschichte hineingezogen. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Aufführung aufmerksam und fieberten mit den Brüdern bei ihren gefährlichen Abenteuern mit.

    Neben dem Theaterbesuch bot auch der Weg am Rande der Nürnberger Altstadt viele Eindrücke und wir konnten die besondere Atmosphäre der Stadt erleben.

    So wurde der Ausflug zu einer gelungenen Verbindung aus Kultur, Literatur und auch ein wenig Stadtgeschichte. Die fünften Klassen kehrten mit vielen neuen Eindrücken zurück und werden die spannende Reise nach Nangijala sicher noch lange in Erinnerung behalten.

     

  • Porträt

    Weg von all der Realität und Genauigkeit probierte die 10e Wege der Abstraktion.

    Zunächst entstanden Selbstporträts mit Bleistift, in welchen die SchülerInnen die eigene Physiognomie genau untersuchten. (mehr …)

  • Magisches Spiel mit Licht und Schatten

    Die Kunst AG wollte dieses Jahr neue Ausdrucksformen  finden. Also versuchten wir uns im Schwarzlichttheater.

    Was das ist? Das Schwarzlichttheater ist eine besondere Form des Theaters, bei der mit ultraviolettem Licht – umgangssprachlich „Schwarzlicht“ – gearbeitet wird. Diese Art des Theaters nutzt die Eigenschaft von bestimmten Materialien, unter Schwarzlicht zu leuchten, während andere Objekte (z. B. schwarze Stoffe) nahezu unsichtbar bleiben.

    Aller Anfang ist schwer  – zunächst probierten wir kleinere Szenen, entwickelten ein kurzes Stück und werkelten an unseren Requisiten.

     

     

     

     

     

    Bei den Schulhausführungen im März konnten wir dann ein kurzes Video präsentieren.

    Natürlich schmückten wir auch das Schulhaus zur Weihnachtszeit und verfolgten verschiedene andere Projekte, wie den Fahrradkeller weiter zu gestalten.

    Also: viel zu tun für kreative Köpfe!

    Wir freuen uns darauf, das alles in den nächsten Jahren auszubauen. Wer mitmachen mag, ist herzlich willkommen.

    Stefanie Schwarz und Frederike Spindler

  • Die Pinakotheken in München – Kunstgenuss zwischen Irritation und Faszination.

    1. April 2025

    Endlich raus aus dem Schulhaus und rein in die Kunstwelt. (mehr …)

  • Orte erzählen Geschichten – Street Photography

    Neben all der Malerei der Renaissance wollten wir uns in diesem Jahr auch einem anderen visuellen Medium nähern – der Fotografie.

    Die Ausstellung „Floating Spaces“ von Gudrun Kemsa im Kunsthaus Nürnberg bot hierfür genügend Gelegenheit.

    In „Floating Spaces“ sieht man fotografische Aufnahmen von bekannten Orten des urbanen sowie des natürlichen Landschaftsraumes: luxuriöse Einkaufsstraßen, gewöhnliche U-Bahnhöfe, großstädtische Gebäude, Bäume, Parks und Grünflächen, den Wald oder das Meer. Diese sonst so vertrauten Orte wirken in den Arbeiten Kemsas seltsam befremdlich.

    In der Ausstellung wurden die fotografischen Arbeiten Gudrun Kemsas durch großformatige Videoinstallationen ergänzt. Diese hatten eine besonders große Anziehungskraft für die Schülerinnen und Schüler der 8e. Irgendwie beruhigend sich die Skyline einer Metropole von einem Schiff aus zu betrachten und auch Anlass eigene Fotomontagen zu probieren.

    Stefanie Schwarz

  • BILDER ALS SPIEL UM DEN WAHRHEITSCHARAKTER DER SICHTBAREN WELT

    Ausgehend von Renè Magrittes „Der Schlüssel der Träume“, dem es in seinen Wortbildern um das Auseinanderklaffen von Wort und Objekt ging, erdachten die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abschlussjahrgangs im Kunsthauptfach ihre eigenen Bildideen. (mehr …)