Kategorie: Allgemein

  • Das ipad im Kunstunterricht

    Zum Halbjahr wurden in den 7. Klassen das ipad als Unterrichtsmittel eingeführt. Im Kunstunterricht beschäftigten wir uns mit der kostenlosen App Sketchbook, ein digitales Zeichenprogramm, das viele spannende Möglichkeiten bietet.

    Mit nur wenigen Linien und farbig gefüllten Flächen entstanden digitale Landschaften.

    Max Koch, 7b
    Emma Kellner, 7c
    Lenis Goly, 7c
    Lara Montaperti, 7a
    Eva Haag, 7a
    Linus Friedrich, 7a
    Almira Berkil, 7b
    Emma Beck, 7b

     

     

    Über die Symmetriefunktion gestalteten die Schülerinnen und Schüler farbige Mandalas.

     

    Luke Zagel, 7c
    Berke Sayar, 7c
    Magdalena Rupprecht, 7c
    Mila Ringelstetter, 7c

     

     

    Marina Reif, 7c
    Johannes Kraus, 7c

     

    Janda Fandi, 7c
    Daria Bajenaru, 7c

     

     

     

     

     

  • Besuch bei der Drechslerei Appel

    Freiwillige Schülerinnen und Schüler aus dem Kunstzweig der 8. Jahrgangsstufe besuchen auch in diesem Jahr wieder an einem Nachmittag die Drechslerei Appel in Heuchling bei Pommelsbrunn. Als Vorarbeit wurde in der Schule im Kunstunterricht eine digitale Zeichnung angefertigt, welche als Grundlage dient. Unter der Anleitung von Herrn Appel werden in der Werkstatt die individuellen Zeichnungen per Laser auf ein Brotzeitbrettchen übertragen, welches mit nach Hause genommen werden darf. Beim Rundgang durch die Werkstatt erhalten die Schülerinnen und Schüler außerdem Einblick in die Arbeitsweise der Maschinen. Danke für die Bereitschaft und das Engagement von Herrn Appel.

     

  • Stammbesucher in der Schülerbücherei

    Zu den Öffnungszeiten der Schülerbücherei in der 1. Pause treffen sich

    – die Schach-, Mühle- und Mensch-ärgere-dich-nicht-Teams

    – die Schülerinnen und Schüler, welche eine ruhige Pause verbringen möchten

    – diejenigen, welche für die nächste Unterrichtsstunde lernen möchten

    – und die fleißigen Leserinnen/Leser zum Schmökern und Ausleihen.

    Betreut wird die Schülerbücherei vom Schülerteam mit Schülerinnen und Schülern
    aus den Klassen: 5 c, 6 a, 7 c, 8 a, 8 d, 9 a, 9 c, 9 d
    sowie den Lehrkräften Frau Heider, Frau Hezel und Frau Zagel

  • Gute-Taten-Aktion an der JSR

    Werte sind uns wichtig – über 500 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nahmen am Werte-Projekt der JSR teil.

    Im Rahmen der Initiative des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus nimmt die JSR am Projekt „Werte machen Schule“ teil. Hierzu wird der Schülersprecher Konstantin Tsopouridis aus der Klasse 8d mit Unterstützung seiner Betreuungslehrkraft Frau Schauer zum Wertebotschafter ausgebildet. Ziel des Projektes ist Werte wie zum Beispiel Respekt, Verantwortung, Gemeinschaft und Zivilcourage zu vermitteln.

    Ein Teil der Ausbildung ist die Durchführung mehrerer Aktionen zum Thema Werte. Unter dem Titel „Tag der guten Taten“ fand am 29.04.2026 in der Aula der Johannes-Scharrer-Realschule Hersbruck die erste Aktion statt. Dieses Thema wurde bewusst als Einstieg ausgesucht, um den Schülern zu zeigen, wie leicht es ist im Alltag etwas Gutes zu tun. Die guten Taten sollen zu einem freundlichen Umgang miteinander und zur Stärkung der Schulgemeinschaft führen. Für die Umsetzung des Projekts wurden gute Taten überlegt, aufgeschrieben, gedruckt, ausgeschnitten, in Form von Losen gefaltet und auf zwei Lostöpfe verteilt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte wurden in den Pausen eingeladen sich ein Los mit einer guten Tat zu ziehen.

    Die Aufgaben lauten zum Beispiel „Biete freiwillig deine Hilfe an, wenn jemand deine Unterstützung braucht“; „Entschuldige dich, wenn du etwas falsch gemacht hast“; „Bedanke dich bei einem Freund / einer Freundin dafür, dass er / sie immer für dich da ist“ oder „Mache jemanden, der gerade an sich zweifelt, Mut“.

    Das Interesse von Schülern und Lehrkräften war sehr groß. Es wurden ca. 500 „gute-Taten-Lose“ gezogen. Im Anschluss entwickelte sich ein reger Austausch untereinander. Manche Taten konnten sofort umgesetzt werden, andere dienen als gute-Taten-Vorsätze. Insgesamt war es eine sehr gelungene Aktion, die die Schülerinnen und Schüler für ein respektvolles Miteinander sensibilisiert hat.

    Die Aktion hat gezeigt das Schülern und Lehrkräften Werte wichtig sind. Das macht Mut auf mehr.

    Konstantin Tsopouridis

  • Berufsorientierung an unserer Schule – Ein Überblick

    Im Schuljahr 2025/2026 fanden an der JSR diverse berufskundliche Aktionen statt:

    September:

    Bereits in der 1. Schulwoche machte der Infotruck der Metall- und Elektroindustrie Station am Plärrer. An dieser Aktion, die die Mittelschule Hersbruck koordiniert hat, konnten die 8. Klassen teilnehmen. In der 90-minütigen Aktion sammelten die Jugendlichen erste praktische Erfahrungen in den technischen Berufen.

    Oktober: Bewerbertraining für die 9. Klassen

    Anknüpfend an die Ausbildungsplatzbörse des Fördervereins der Johannes-Scharrer-Realschule fand am 21.10.25 und 22.10.25 für die 9.Klassen ein Bewerbertraining statt.

    Wir durften die AOK, die Barmer Krankenkasse, die Raiffeisenbank Nürnberger Land sowie CeramTec begrüßen. Die Erfahrungen dieser Fachleute im Bereich der Berufsfindung und Bewerbung sind für die Jugendlichen gewinnbringend und interessant. Die Klassen erhielten umfassende Informationen zu Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsgespräch und Assessment-Center. Die Veranstaltung wurde überdies durch die Deutsch- und Wirtschaftslehrkräfte der Klassen ergänzt. Die dritte Säule dieses Events ist eine 90-minütige Unterrichtseinheit unserer Berufsberaters Hr. Rasim.

    Dezember:

    Aus ganz Bayern trafen sich Schulklassen (aus der JSR waren die 9a,9b und 9d dabei)  im Messezentrum Nürnberg auf der BOBY Berufsbildungsmesse. Die Veranstaltung findet im mehrjährigen Rhythmus statt und bietet im Rahmen der Berufsorientierung einzigartige Möglichkeiten. Viele außergewöhnliche Berufsbilder werden vorgestellt und das Handwerk nutzt dieses Event, um den Lernenden ein praktisches Kennenlernen der Berufe zu ermöglichen.

    Januar: Die Fachoberschulen der Region stellen sich vor

    fand für jede 10. Klasse eine Informationsveranstaltung der Fachoberschulen statt. Die Referenten hatten 45 min Zeit, die Schullaufbahn der FOS und die jeweilige Einrichtung vorzustellen.

    Folgende Schulen waren beteiligt:

    • Fachoberschule Nürnberger Land in Lauf
    • Fachoberschule Amberg

    Februar: Praktikumswoche der 9. Klassen

    Für jede Klasse fand ein 5-tägiges Pflichtpraktikum statt. Die Jugendlichen haben sich selbständig bei Unternehmen, in der Verwaltung oder diversen sozialen Einrichtungen um einen Praktikumsplatz beworben. Während dieser Woche sollten sie in die reale Arbeitswelt reinschnuppern, um eine gute Basis für Entscheidungen hinsichtlich der beruflichen Laufbahn zu erzielen.

    März: Ausbildungsscouts besuchen die 9. Klassen

    Auszubildende aus verschiedenen Unternehmen der Region stellten in einer Unterrichtsstunde ihre Ausbildung vor. Diese Informationen von Jugendlichen für Jugendliche erfreuen sich großer Beliebtheit. Auf der Website der IHK wird das Projekt folgendermaßen beschrieben:

    „Das Projekt „IHK AusbildungsScouts“ bringt Azubis und Schüler zusammen. Auszubildende aus kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen informieren in Schulklassen die Schülerinnen und Schüler über die duale Ausbildung. Die Azubis erklären dabei authentisch, wie die Ausbildung abläuft, bspw. welche Erfahrungen sie beim Bewerbungsgespräch gemacht haben und welche Karrierechancen es gibt.
    Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hat das Institut für Talententwicklung (IfT) mit der Organisation und Durchführung der Schulbesuche beauftragt, da das IfT durch die Organisation der Spezialmessen „Vocatium“ und „Parentum“ gute Kontakte in die Schulen hat.“

    https://www.ihk-nuernberg.de/de/ihk-produkte/gb/ihk-ausbildungsscouts-71-abs.-2-sowie-76-ff.-bbig-/

    Juli: Vocatium

    Im März wurde in den 9. Klassen die Fachmesse „Vocatium“ vorgestellt: Diese Messe findet alljährlich im Juli (30.06.2026 oder 01.07.2026) in der Meistersingerhalle in Nürnberg statt. In der Veranstaltung wurde den Lernenden der Ablauf der Messe, die teilnehmenden Betriebe, Einrichtungen und Schulen vorgestellt. Jeder Jugendliche hatte die Möglichkeit sich für diese Messe anzumelden. Bedingung hierfür ist die Auswahl von bis zu vier Gesprächsterminen bei den Ausstellern. Der Großteil der Lernenden nahm dieses Angebot wahr, so dass eine 70-köpfige Gruppe die Veranstaltung in Nürnberg besuchte.

     

    Monatliche Sprechstunde des Berufsberaters

    Seit 2020 ist der Berufsberater einmal pro Monat an einem Nachmittag (2. Dienstag eines Monats) bei uns im Haus. Hier können Erziehungsberechtigte und Jugendliche im Sekretariat Termine für Einzelgespräche buchen.

    Einzelgespräche mit dem Berufsberater

    Sowohl in der 9. als auch in der 10. Klasse findet einmal pro Jahr ein Beratungstag pro Klasse statt. Hier erhält jeder Jugendliche einen Zeitslot, in dem er sich mit dem Berufsberater austauschen kann. Wenn gewünscht können Folgetermine außerhalb der Schule gebucht werden.

    Weitergabe von Angeboten externer Partner

    Während des gesamten Schuljahres werden aktuelle Stellenanzeigen, Einladungen zu Informationsveranstaltungen, Messetermine und vieles andere mehr veröffentlicht.

    Unter dem unten eingefügten QR-Code sind Unterlagen, die von externen Anbietern, Schulen oder Unternehmen an unsere Schule geschickt werden, abrufbar.

    Petra Kohl

    Koordinatorin für Berufsorientierung

     

     

  • Eintreten für Menschenrechte

    Unsere Schule ist seit einigen Jahren Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Damit geht auch die Verpflichtung einher, sich aktiv für Menschenrechte einzusetzen. Im Geschichtsunterricht der 9. Klasse erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sehr viele Deutsche im 19. Jahrhundert enttäuscht worden sind, als die Paulskirchenverfassung von 1849, die erstmals diese Rechte in Deutschland beachtet hat, nie in Kraft getreten ist. Später im Schuljahr wird mit der Weimarer Republik endlich die erste deutsche Demokratie thematisiert. Doch nur wenig später kommt die Erkenntnis, dass die in der Weimarer Verfassung garantierten Menschenrechte wegen des Aufstiegs der Nationalsozialisten sehr schnell wieder verloren gegangen sind. Im Zusammenhang mit diesen Themen des Geschichtslehrplans warf die Klasse 9a auch einen Blick auf die aktuelle Situation. Für uns in Deutschland ist es heute selbstverständlich, dass wir den Schutz der Grundrechte unseres Grundgesetzes genießen, dass wir z.B. alle vor dem Gesetz gleich sind, dass wir unseren Glauben frei ausüben können, dass wir unsere Meinung äußern dürfen und vieles mehr. Weltweit sind Menschenrechtsverletzungen aber auch im 21. Jahrhundert weit verbreitet. Deshalb gestaltete die Klasse Infografiken, um über die Verstöße gegen diese grundlegenden Rechte eines jeden Menschen in verschiedenen Ländern der Erde aufzuklären. Die kreativen Ergebnisse können sich dabei in der Tat sehen lassen!


    Heike Hierl

  • JSR-Sporthelden: Vom „sanften Weg“ auf die Rollen

    Das Erfolgsprojekt der Johannes-Scharrer-Realschule für die 5. Klassen reißt nicht ab und bot den Schülerinnen und Schülern in den vergangenen Wochen erneut zwei sportliche Highlights der Extraklasse. Dabei bewiesen die JSR-Sporthelden sowohl auf der Matte als auch auf dem Asphalt großen Einsatzwillen.

    Disziplin und der Weg zum ersten Gürtel

    In Kooperation mit dem SV Neuhaus und dem JC Lauf tauchten die Kinder in die Welt des Judos ein. Unter der fachkundigen Anleitung der JSR-Kollegin Babett Schauer lernten die Jugendlichen, dass Judo – übersetzt als „der sanfte Weg“ – trotz der körperlichen Dynamik vor allem auf Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme basiert. An zwei intensiven Terminen wurden Falltechniken und erste Würfe trainiert. Der Lohn der harten Arbeit war für alle Teilnehmer die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel, welche sie erfolgreich ablegten.

    Mit Tempo durch die Natur, skirollern mit dem DAV

    Einen rasanten Kontrast zur Turnhalle bot die Zusammenarbeit mit dem DAV. An zwei weiteren Terminen tauschten die Schülerinnen und Schüler ihre Turnschuhe gegen Skiroller. Was zunächst wackelig begann, entwickelte sich schnell zu einer begeisterten Fahrt. Neben der nötigen Balance schulten die Kinder hierbei vor allem ihre Ausdauer und Koordination an der frischen Luft.

    Vielfalt als Erfolgsrezept

    Egal ob beim kontrollierten Zweikampf oder beim Gleiten auf Rollen – die Freude an der Bewegung und das Entdecken eigener Stärken standen wieder im Mittelpunkt. Das Projekt „JSR-Sporthelden“ zeigt weiterhin eindrucksvoll, wie die Zusammenarbeit zwischen Schule und regionalen Vereinen den sportlichen Horizont der Kinder erweitert und den Teamgeist nachhaltig stärkt.

    StRin (RS) Lena Wiemerslage und StR (RS) Tobias Schilhab

  • Der kluge Einkauf

    Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche der 8. Klassen beschäftigten sich die Klassen 8b und 8d intensiv mit der Einheit „Der kluge Einkauf“. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für bewussten Konsum und die Strategien des Einzelhandels zu sensibilisieren.
    Zu Beginn der Sequenz wurden verschiedene „Mogelpackungen“ genauer unter die Lupe genommen. Untersucht wurden unter anderem Tafeln Schokolade, Chips, Gummibärchen und Schokonüsse. Schnell erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass nicht allein die Verpackungsgröße entscheidend ist, sondern vor allem das tatsächliche Gewicht eines Produktes. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, auf das Verhältnis von Preis und Inhalt zu achten, um für sein Geld auch wirklich ausreichend Ware zu erhalten.
    Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit einem Mustersupermarkt. Dort sollten sie ihren Weg einzeichnen, den sie beim Abarbeiten eines Einkaufszettels zurücklegen würden. Dabei wurde schnell klar, wie geschickt Supermärkte aufgebaut sind und wie gezielt Kundinnen und Kunden durch die Gänge geführt werden.
    Danach teilte sich die Klasse in Gruppen auf. Mithilfe von Informationstexten zum Thema „Klug einkaufen“ sowie aktueller Supermarktprospekte gestalteten die Gruppen kreative und informative Plakate. Diese wurden am Ende der Unterrichtssequenz der Klasse präsentiert und gemeinsam besprochen.
    Besonders eindrucksvoll war für die Schülerinnen und Schüler die Erkenntnis, dass Supermärkte gezielt alle Sinne ansprechen. Auch der Aufbau der Geschäfte sowie die sogenannte „goldene Kassenzone“ spielen eine wichtige Rolle, um Kundinnen und Kunden zum Kauf zu verleiten. Die Jugendlichen lernten dadurch, Einkaufsentscheidungen bewusster zu hinterfragen und Werbestrategien besser zu erkennen.
    Mit einem geschärften Blick für Preis-Gewichts-Verhältnisse und die Tricks der Supermärkte wird der nächste Einkauf sicherlich bewusster erfolgen. Da die untersuchten Süßigkeiten am Ende der Einheit natürlich auch probiert werden durften, kam neben dem Lernfaktor auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz.

  • Lesen verleiht Flügel

    Lesen verleiht Flügel

    „Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“ – Helen Hayes –

    Mit diesem Zitat beginnt auch das Plakat, das anlässlich des Tags der offenen Tür für die zukünftigen Fünftklässler entstanden ist, um die jährlichen Vorlesewettbewerbe der Johannes-Scharrer-Realschule vorzustellen. Neuerdings schmückt es unsere Schulbibliothek und man kann darauf sehen, dass die Lehrkräfte sehr gerne ihren Beitrag dazu leisten, dass den Schülerinnen und Schülern diese Flügel wachsen können. Ein bewährter Weg, den Kindern viele verschiedene Bücher nahe zu bringen, sind nämlich die Lesewettbewerbe in den 6. und 7. Klassen. Alle Schülerinnen und Schüler wählen dafür zunächst ein Lieblingsbuch, aus dem sie ihren Klassenkameraden vorlesen. So konnten auch heuer zunächst die Klassensieger gekürt werden:

    Tobias Oltmann und Elena Putbres (6a) Noah Holzmeier und Alessia Markus (6b) sowie Hanna Hämmerle und Marie Knoll (6c).

    Lara Montaperti und Luca Rupprecht (7a), Jaroslav Yurovsky und Lennart Zeltner (7b), Rafael Falk und Emma Munker (7c) sowie Nora Gaibl und Neele Scholz (7d)

     

    Beim Schulentscheid Anfang Dezember mussten die Klassensieger dann nicht nur ihren selbstgewählten Text präsentieren, sondern auch aus einem bislang unbekannten Buch vorlesen. Die 6.-Klässler interpretierten dabei den Anfang des Romans, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Bundesfinale 2025 geschenkt bekommen hatten: „Wort für Wort“ von Maryam Master. Bei den 7.-Klässlern gingen die Hauptfiguren Myriam und Alex mit den Nachbarskindern in dem Band „Im Zeichen der grünen Sonne“ von Alexander Rothe auf Jagd nach der Wunschmaschine.

     

     

    Am Ende fielen der Jury die Entscheidungen sicher nicht leicht, denn alle hatten ihre Klasse würdig vertreten. Und trotzdem können nur ein Vertreter der 6. und zwei Vertreter der 7. Jahrgangsstufe aus der JSR zum Kreisentscheid der Wettbewerbe geschickt werden. Die schwere Wahl der Jury fiel schließlich auf Hanna Hämmerle (6c), Nora Gaibl (7d) und Lara Montaperti (7a). Es war schon sehr erstaunlich, wie sicher sie auch die ihnen unbekannten Texte vorlesen konnten.

    Heike Hierl, Katrin Mürschberger und Carola Dorr

  • England – here we come

    England – here we come

    Ein Bus, 30 Schülerinnen und Schüler, zwei Lehrkräfte und jede Menge Vorfreude: So begann unsere unvergessliche Reise nach England.

    Hier ein paar Eindrücke der Teilnehmer:

    Tag 1 ( Maximilian Hoernich)

    Wir haben uns am Montag früh um 4:30 Uhr am Plärrer getroffen uns sind pünktlich um 5:00 Uhr mit dem Bus losgefahren. Während der 18-stündigen Fahrt haben wir einige kurze Pausen eingelegt und durften nach frischer Luft schnappen oder uns an den Rastanlagen einen kleinen Snack kaufen. Am Abend sind wir dann in Dünkirchen mit der Fähre ca. 2 Stunden über den Ärmelkanal nach Dover gefahren. Dort erwarteten uns die beeindruckenden Kreidefelsen an der Südküste Englands, da konnte und wollte sich keiner mehr im Inneren der Fähre halten und alle standen an Deck und machten Fotos. Ich fand, die lange Busfahrt trotzdem schön, da man sich viel mit seinen Freunden unterhalten konnte und unterschiedliche Spiele spielen konnte. Angekommen in Eastbourne wurden wir von unseren Gasteltern abgeholt und sie zeigten uns unsere Räumlichkeiten, in denen wir die nächsten Tag verbringen durften.

    Tag 2 (Lennja Lindner)

    Als erstes haben wir eine Stadttour gemacht und sind anschließend zum Beachy Head gefahren, wo es sehr windig und kalt war. Dieser Ort ist unter anderem bekannt für Filmszenen aus Harry Potter und einigen anderen Kinofilmen. Danach durften wir eine Stadtrally machen und Quizfragen beantworten, damit wir uns in Eastbourne besser auskennen. Die Sieger erhielten kleine Preise von Herrn Decher und Frau Reif. Anschließend hatten wir Freizeit, was sehr schön war, da wir in kleinen Gruppen herumlaufen durften und uns Eastbourne anschauen konnten und nachdem sind wir 3 Stunden in die Sprachschule gegangen, wurden dann in die Gastfamilien gebracht und haben etwas leckeres gegessen.

    Tag 3 (Anna Rösch)

    Der Tag begann in der Früh bei den meisten zwischen 6:30 und 7:30 Uhr. Nach dem leckeren Frühstück bei unseren Gastfamilien hat unser JM Bus uns abgeholt, da um 9:00 Uhr der Englischunterricht an der Sprachschule begann. Die zwei Gruppen, bestehend aus 15 Schülerinnen und Schülern, wurden immer 1,5 Stunden unterrichtet. Dazwischen gab es 20 Minuten Pause. Um 12:00 Uhr war der Unterricht vorbei. Wir hatten danach Freizeit, um eigenständig Eastbourne genauer zu erkunden, zu shoppen oder eine gemütliche Mittagspause am Meer zu verbringen.

    An diesem Tag wartete noch ein Highlight auf uns, denn am Nachmittag ging zu einem Halbtagsausflug nach Brighton. Carsten, unser Busfahrer brachte uns im englischen Linksverkehr sicher dort hin. Angekommen zeigte uns Frau Reif bei strahlendem Wetter in einer kleinen Stadtführung die bekanntesten Sehens-würdigkeiten, darunter auch das i360°.

    Hier bekommt man einen atemberaubenden Blick über ganz Brighton. Man kann es sogar bei Regen benutzen, da es eine große geschlossene Kabine ist, die einem Donut ähnelt und ein bisschen an das London Eye erinnert. Danach ging es zum Royal Pavilion, das bekannteste Gebäude in Brighton. Von außen sieht er aus wie ein indischer Palast, jedoch ist die Inneneinrichtung im chinesischen Stil. Es diente früher der englischen Königsfamilie als Sommerresidenz. Die Wiesen und Gärten um das Gebäude waren sehr gepflegt, das lud viele Menschen zu einem gemütlichen Picknick oder einer kurzen Mittagspause mit Freunden oder Kollegen ein. Von da aus durften wir uns in Kleingruppen alleine bewegen. Die meisten Mädels sind direkt in die Läden gestürmt, die Jungs haben sich eher für die örtliche Esskultur interessiert. Den einen oder anderen traf man dennoch in Sportgeschäften an.

    Nach einem langen 3. Tag ging es zurück zu den Gastfamilien, diese haben uns dann ein Abendessen serviert und mit uns über die Erlebnisse des Tages gesprochen. Die meisten trafen sich dann am Abend noch in einem nahegelegenen Park, denn wir hatten bis 21:00 Uhr Ausgang.

     

    Tag 4 (Emilia Scherbl)

    Wir waren morgens in der Schule, hier durften wir uns an einem kleinen Theaterstück versuchen. Das war lustig!

    An diesem Tag hatten wir richtig lange Freizeit nach der Schule und wir nutzten die Zeit zum Bummeln im Shoppingcenter, um Fotos am Pier zu machen und am späten Nachmittag ging es dann noch zum Bowling. Hier zeigten sich so manch neue Talente, vor allem Wiebke räumte mehrmals ab und hatte unter allen Schülern die höchste Punktzahl. Auch Herr Decher durfte sich hin und wieder an den Pins versuchen, danach hatten die wir noch etwas Zeit sich an Air Hockey, Tischtennis oder Unterhaltungsautomaten zu versuchen.

     

    Tag 5 (Finn-Noel Gruchlik)

    Am Freitagvormittag stand wieder einmal Sprachunterricht auf dem Wochenplan, danach gingen wir bei strahlendem Sonnenschein zum Lunch an den Pier von Eastbourne. Hier musste man sich vor gefräßigen Möwen in Acht nehmen! Am Nachmittag trafen wir uns am Cineworld im Beacon Einkaufszentrum von Eastbourne und sahen und der Teufel trägt Prada 2 an. Leider traf der Film nicht den Geschmack aller Anwesenden, aber es war doch erstaunlich, wie gut wir dem Film folgen konnten, obwohl wir nicht jedes Wort verstanden. Am Abend hieß es dann schon packen und sich gedanklich auf den kommenden Tag in London und die anschließende Heimreise einzustellen.

     

    Tag 6 (Lena Tischner)

    Unser Tagesausflug nach London startete schon um 6:00 Uhr in der Früh. Unser Busfahrer brachte uns zum Greenwich Park, vorbei am Nullmeridian und einem tollen Ausblick über London, ging es mit dem Boot über die Themse bis zum Westminster Pier. Auf der Fahrt dorthin konnten wir die Tower Bridge, das London Eye, das Globe Theatre bestaunen und einen kurzen Blick auf die St. Paul’s Cathedrale von weitem werfen.  Anschließend sind wir weiter zum Big Ben und dem Parlament.

    Frau Reif führte uns entlang der White Hall zur Downing Street 10, wo der Premierminister von England wohnt. Vorbei an den Wachen, durch den St. James’s Park zum Buckingham Palace, wo König Charles wohnt. Leider war er nicht zuhause, wie man anhand der Fahne erkennen konnte. Zurück ging es über die Mall zum Trafalgar Square, wo sich auch die National Gallery befindet. Gegen Ende der Stadtführung wurde es ganz schön heiß und anstrengend. Als weiteres Highlight durften wir noch auf dem Weg zum Piccadilly Circus eine gerade neu aufgestellte Statue vom weltberühmten britischen Streetart Künstler Banksy bestaunen. Im Anschluss erhielten wir unsere Tube-Tickets und wir konnten London für mehrere Stunden in Kleingruppen erkunden. Viele hatten sich hierfür Tage zuvor schon einen Plan gemacht, was sie noch sehen wollten (z.B. das Stadtviertel Notting Hill) oder Shops, die es in Deutschland nicht gibt. Um 18:30 Uhr holte uns Carsten an der O²-Arena ab und fuhr uns sicher nach Hause. Wir kamen am Sonntag gegen 12:00 Uhr in Hersbruck an, dort erwarteten uns schon mit großer Vorfreude unsere Eltern.

     

    An dieser Stelle möchte wir uns noch bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken: Ihr ward super zuverlässig und anständig! Ein Dankeschön ergeht auch an alle Eltern, die ihre Kinder in den Vorbereitungen unterstützt haben und uns Ihr Vertrauen geschenkt haben!

     

    Leo Decher und Beate Reif