Kategorie: Fächer

  • Ronja Räubertochter ist krank

    Besuch im Theater Pfütze

    Sechs Klassen stehen Ende November morgens um 8 Uhr am Bahnsteig, es ist kalt und der Wind braust um die Ohren. Wir freuen uns auf die Aufführung im Theater Pfütze, bis uns plötzlich ein Anruf erreicht. Die Theaterleitung teilt uns mit, dass Ronja Räubertochter erkrankt ist und diese Vorstellung leider ausfallen muss. Erschrocken und enttäuscht sind wir zunächst ratlos. Der Zug naht, sollen wir Lehrkräfte mit unseren Klassen trotzdem einsteigen und ein spontanes Alternativprogramm in Nürnberg aus dem Boden stampfen? Welches Museum wäre geeignet, ist ein Besuch im Tiergarten möglich, sollen wir einen geschichtlichen Stadtrundgang planen? In einem sind wir uns einig, umkehren und in die Schule zurück will niemand. Also alle Klassen rein in den Zug! Auf dem Weg dorthin klingelt erneut das Telefon, das Team vom Theater Pfütze kann uns spontan ein anderes Theaterstück anbieten. Der Vormittag ist gerettet und wir konnten uns erneut freuen, denn wir würden nun „Das große Gigglergeheimnis“ lüften.

    Als wir auf unseren Plätzen sitzen, wird die Bühne hell erleuchtet. Vor uns sitzt ein Mann im Anzug, die Haare stehen zu allen Seiten weg und dies entlockt uns ein erstes Lachen. An seinem Schreibtisch öffnet er den Koffer, holt seine Brotzeit heraus und beginnt zu erzählen: Mister Mack befindet sich gut gelaunt auf seinem Arbeitsweg. Das wird sich gleich ändern. Denn die Giggler warten mit ihrem Geheimnis auf ihn – einem Hundehaufen, ja wir haben richtig gehört – einem Hundehaufen. Noch dazu ein ganz besonderer. Den bekommt jeder serviert, der gemein zu Kindern ist! Doch diesmal ist ihnen ein Fehler unterlaufen und Mister Macks Kinder starten eine wahnwitzige Rettungsaktion. Aber wer sind eigentlich die Giggler? Warum meiden sie lila-farbene Autos? Was will diese penetrante Möwe? Und was macht der Eifelturm am Nil? Wenn du Antworten auf diese Fragen möchtest, dann kannst du dich bei den Schüler:innen der 5. und 6. Klassen erkundigen, denn die haben das Geheimnis inzwischen gelüftet.

    Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team des Theater Pfütze, das uns so spontan eine Alternative anbieten konnte und bei Frau Wüst-Döhring, die für alle unteren Jahrgangsstufen diese Fahrt organisiert hat.

    Die Klassen 5a,b,c und 6a,b,c

    mit ihren Deutschlehrkräften

    Theaterfahrt

     

     

  • Buen provecho!

    Buen provecho!

    Im bilingualen Geographieunterricht starteten die Schülerinnen und Schüler dieses Mal auf eine andere Art und Weise in den Themenblock Kulturerdteil Lateinamerika ein als sonst üblich. Mit leckeren Wraps, selbstgemachter Guacamole und Tortilla Chips erhielt die Klasse einen kleinen kulinarischen Einblick in die Welt Lateinamerikas. Außerdem wurden noch die mitgebrachten Flaggen genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass viele bereits durch sportliche Events, wie z.B. Olympia oder Fußballweltmeisterschaften bekannt sind. In den folgenden Unterrichtsstunden werden sich die Jugendlichen mit dem tropischen Regenwald, Land und Leute noch genauer beschäftigen. 

  • Werbeanzeigen – tägliche Begleiter im Alltag

    Werbeanzeigen – tägliche Begleiter im Alltag

    Die Klasse 8e (Kunstzweig) beschäftigte sich im Englischunterricht genauer mit dem Layout, Slogan und Texten von englischen Werbeanzeigen. Welche Wirkung haben Bilder, Farben oder ein flotter Sprung auf den Betrachter?
    Im Anschluss an diese eher theoretische Auseinandersetzung, zeigte die Kunstklasse ihre Kreativität und gestalteten eigene Werbeanzeigen mit teils pfiffigen Sprüchen.

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  • Hallo KI!?

    Hallo KI!?

    Leben und Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz

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  • Eindrücke aus der Garten-AG

    Die Mitglieder der Garten-AG aus drei verschiedenen Jahrgangsstufen trafen sich in diesem Jahr dienstags Nachmittag. (mehr …)

  • Untersuchung eines Schweineherzens

    Am 15.05.2024 trafen sich einige interessierte SchülerInnen der 7. Klasse und des Schulsanitätsdienstes sowie Frau Bezold und Frau Distler nachmittags mit dem Kardiologen Dr. Sören Gauß, um ein echtes Schweineherz zu untersuchen. Zunächst erhielten die Jugendlichen neben einer kurzen theoretischen Einführung, in der die Inhalte aus dem Biologieunterricht zum Herz-Kreislauf-System und seiner Gesunderhaltung wiederholt wurden, auch einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Berufe im medizinischen Bereich. Besonders interessant für den Schulsanitätsdienst war dabei die Darstellung der Krankheitsbilder im Bereich des Herzens. (mehr …)

  • Von Bohnen und Erbsen

    Das Keimprojekt in den Klassen 6a und 6b

    Trotz Corona und Distanzlernen mussten die Schüler in diesem Schuljahr nicht auf anschaulichen, handlungsorientierten Bio-Unterricht verzichten. Die zwei Wochen Wechselunterricht vor den Osterferien waren gerade ausreichend, damit die Schüler der Klassen 6a und 6b von der Lehrkraft mit dem nötigen Material für das „Projekt zur Keimung von Pflanzen“ versorgt werden konnten, so bekam z. B. jedes Kind ein Tütchen mit Samen. (mehr …)

  • Abschied von Freund und Künstler Vittore Bocchetta

    Veränderungen in der Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit

    Am 18. Februar dieses Jahres erreichte die Nachricht vom Tod Vittore Bocchettas den Verein Dokumentationsstätte, die Stadt Hersbruck und unsere Schule im Lockdown.

    Am 15. November 2020 hatten noch mehrere hundert Schüler*innen mit ihrer Unterschrift dem Künstler zum 102. Geburtstag nach Verona in Italien gratuliert. Der Maler des Bildes in unserer Aula war Zeitzeuge und Überlebender des KZ Hersbruck, großväterlicher Freund und Brückenbauer aus einer fremden, verstörenden Vergangenheit in die Zukunft unserer Schüler*innen. Eine häufige Eingangsfrage in meinem Religionsunterricht war: Wie geht es dem Herrn Bocchetta?

    Viele Jahre lang war Bocchetta im Schulalltag gegenwärtig. Schüler*innen begegneten ihm bei Zeitzeugengesprächen in Hersbruck persönlich, sie hatten eine eigene Erinnerung. Andere kamen durchs Erzählen in Verbindung und interessierten sich für sein Schicksal, sein Leiden und Überleben, sein Wohlergehen in hohem Alter. Sie identifizierten sich und fühlten mit. Unsere noch nicht so ferne lokale Geschichte bildete den Rahmen. Es ging immer um die Frage: Was ist human im Vergleich zu den Unmenschlichkeiten der NS-Zeit und im KZ Hersbruck?

    Ich habe in allen Jahrgangsstufen und allen Klassen in Religion von den Menschen und ihren Lebensläufen in der Nazi-Zeit, im KZ und danach, und von der Deportation der Sinti aus Hersbruck erzählt. Bilder, Texte und Videos machten das (Un)Menschliche anschaulich. Am meisten bei der
    Sache waren Schüler*innen der 5. und 6. Klassen.

    Der Gedenktag der Opfer des Faschismus am 27. Januar war ein regelmäßiger Anlass. Die Schule warb in Elternbriefen zur Teilnahme an Gedenkfeier und Gottesdienst. In einer Lichterkette am Häftlingsweg konnten Schüler*innen und Familien ihrer Betroffenheit mit dem Licht der Kerzen Ausdruck geben.

    Vittores Geburtstag am 15. November wurde „gefeiert“. Zum 100sten sang ein Chor aus allen Schüler*innen „Die Gedanken sind frei“ als Gruß nach Verona. Wir hätten Vittore gern vor seiner Wohnung in Verona überrascht, aber es fand sich kein Sponsor für den Flug mit mehr als 600 Schüler*innen.

    In einer „Menschenkette statt Lagerzaun“ im Jahr 2012 umstellten 1100 Schüler*innen aus allen Hersbrucker Schularten das KZ-Gelände. Mit dabei war damals Lju­biša Letiċ aus Novi Sad in Serbien, der ebenfalls KZ und Doggerstollen überlebt hatte. Das Ereignis war ein schulübergreifendes Event, nachvollzogene Geschichte, ein Lehrstück in Geografie und europäischer Verständigung zugleich.

    Landkreis und Schule kauften das Gemälde „Consumati“ im Original. Es hängt in der Aula und wird immer wieder von Klassen zum Nachdenken herangezogen. Wir wählten bewusst ein Bild mit aktuellem gesellschaftlichem Thema, mit dem sich V. Bocchetta bleibend in der Schule vorstellt. In der Aula des PPG lädt die Skulptur „Incubo“ (Alptraum) zum Besuch ein. Beide Kunstwerke im öffentlichen Raum ergänzen den „Schwarzen Kubus“ des DokuOrtes am ehemaligen KZ-Gelände und die Skulptur „Ohne Namen“ am Rand des Rosengarten. Von der Schule aus erreichbar in Frei- und Vertretungsstunden zur Illustration der lokalen Geschichte.

    In den letzten beiden Schuljahren gab es nachmittags eine AG zur „Geschichte des KZ Hersbruck- damals und heute“. Interessierte Schüler*innen befassten sich intensiver mit den Ereignissen des Nationalsozialismus in Hersbruck und begegneten Menschen, die an die Verbrechen dieser Zeit erinnern und für eine menschliche Gegenwart und Zukunft arbeiten.

    Ein Jahrzehnt Erinnerungs- und Gedenkarbeit zum KZ Hersbruck zeigen, dass die Inhalte des Lehrplans in Geschichte, Sozialkunde, Religion und Ethik vor allem dann im Leben von Schüler*innen eine Rolle spielen, wenn sie Bezugspunkte im Alltagsleben haben. Die drei wichtigsten Bezugspunkte waren: Begegnung und Identifikation mit Menschen, die selbst berichten können; Dokumentation und Erläutern der lokalen Geschichte möglichst nahe an der Familiengeschichte; Verbindung mit den öffentlichen Gedenktagen und Ereignissen. Nach Vittore Bocchettas Tod haben wir keine Zeitzeugen erster Hand mehr. An ihre Stelle treten Audio- und Video-Dokumente sowie die Erzählung aus zweiter Hand: „Ich habe Vittore Bocchetta gekannt, und Lju­biša Letiċ und Franz Rosenbach“. Als Video empfehle ich den Film „Non dimenticare“ von 2009 über Vittore Bocchetta – Künstler und Widerstandkämpfer
    (https://www.youtube.com/watch?v=46dpv3paPMA).

    Thomas Wrensch,

    Pfr. und Religionslehrer, Vorsitzender Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V.

     

  • Neue Luxusvillen für Enten, Igel, Insekten und alle anderen Millionäre 😊

    12 Schüler der Klasse 7a durften am 04.06.2019 einen Tag lang Handwerker sein und zusammen mit Frau Schubert Luxusvillen für fast alle tierischen Besucher des Schulgartens bauen. Einen Vormittag lang wurde unermüdlich gewerkelt, sodass wir am Ende drei sehr schöne Ergebnisse präsentieren konnten. Dafür auch ein riesiges Dankeschön an einen Papa, der namentlich leider nicht genannt werden möchte. Er hat uns im Vorfeld ganz toll unterstützt und sehr viel Vorarbeit geleistet – ohne ihn hätten wir das alles nicht an einem Vormittag geschafft! (mehr …)

  • Der Mathe-Zweig – mein Profil!

    Nach einem halben Schuljahr muss man sich in der sechsten Klasse für eine Wahlpflichtfächergruppe (mehr über die anderen Wahlpflichfächer-Gruppen) entscheiden:
    Französisch, Kunst, BWR oder Mathematik .
    Von denen möchte ich Euch den ersten (Mathematischen) Zweig zeigen:

    » Zeit

    Im Mathematischen Zweig hat man mehr Mathematik, Physik schon ab der 7. Klasse , Chemie ab der 8. und IT .

    » Unterrichtsfächer

    × Kein zusätzliches Fach
    × Mehr Unterrichtsstunden in Mathematik, Physik, Chemie und IT

    » Themen

    Man hat im Mathematischen Zweig bestimmte Themen schon früher und ausführlicher:

    » » Mathematik

    » » Physik

    » Abschlussprüfungs Fächer

    × Deutsch
    × Englisch
    × Mathematik
    × Physik

    Mich persönlich hat das überzeugt, dass der Einser-Zweig interessant und abwechslungsreich ist. Deshalb habe ich ihn gewählt und würde ihn auch anderen empfehlen, wenn die Mathe-Noten nicht zu schlecht sind. Ich freue mich schon auf den September.