Unsere Schule ist seit einigen Jahren Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Damit geht auch die Verpflichtung einher, sich aktiv für Menschenrechte einzusetzen. Im Geschichtsunterricht der 9. Klasse erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sehr viele Deutsche im 19. Jahrhundert enttäuscht worden sind, als die Paulskirchenverfassung von 1849, die erstmals diese Rechte in Deutschland beachtet hat, nie in Kraft getreten ist. Später im Schuljahr wird mit der Weimarer Republik endlich die erste deutsche Demokratie thematisiert. Doch nur wenig später kommt die Erkenntnis, dass die in der Weimarer Verfassung garantierten Menschenrechte wegen des Aufstiegs der Nationalsozialisten sehr schnell wieder verloren gegangen sind. Im Zusammenhang mit diesen Themen des Geschichtslehrplans warf die Klasse 9a auch einen Blick auf die aktuelle Situation. Für uns in Deutschland ist es heute selbstverständlich, dass wir den Schutz der Grundrechte unseres Grundgesetzes genießen, dass wir z.B. alle vor dem Gesetz gleich sind, dass wir unseren Glauben frei ausüben können, dass wir unsere Meinung äußern dürfen und vieles mehr. Weltweit sind Menschenrechtsverletzungen aber auch im 21. Jahrhundert weit verbreitet. Deshalb gestaltete die Klasse Infografiken, um über die Verstöße gegen diese grundlegenden Rechte eines jeden Menschen in verschiedenen Ländern der Erde aufzuklären. Die kreativen Ergebnisse können sich dabei in der Tat sehen lassen!




Heike Hierl