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  • Forschen in Natur und Technik – immer wieder spannend

    Forschen in Natur und Technik – immer wieder spannend

    Im Profilfach „Forschen in Natur und Technik“ waren auch in diesem Schuljahr wieder Neugier, Kreativität und Experimentierfreude gefragt. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe blieben zusätzlich zum regulären Unterricht für das Fach „Forschen“ in der Schule, um naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen.

    Zu Beginn des Schuljahres standen zunächst wichtige Grundlagen im Mittelpunkt: Sicherheitsregeln beim Experimentieren sowie der Ablauf eines wissenschaftlichen Experiments wurden erarbeitet und direkt praktisch umgesetzt. Schon in den ersten Stunden konnten die jungen Forscherinnen und Forscher eigene Erfahrungen sammeln und beobachten, wie spannend naturwissenschaftliches Arbeiten sein kann.

    Im weiteren Verlauf brachten die Lernenden immer wieder eigene Ideen für Forschungsprojekte ein. Besonders bemerkenswert war dabei, dass sich beide Forschergruppen der 5. Jgst. unabhängig voneinander mit „Fontänen“ beschäftigten.

    Die Gruppe der 5b untersuchte die Reaktion von Natron mit Ketchup. Dabei wurde erforscht, welche Bedingungen zu besonders eindrucksvollen Ergebnissen führen. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse gelang schließlich in der Woche vor den Faschingsferien eine überraschend starke Ketchup-Fontäne. Dass dabei nicht nur große Begeisterung, sondern auch einige Ketchupflecken entstanden, versteht sich fast von selbst – Nachahmung wird daher ausdrücklich nicht empfohlen.

    Auch die Forschergruppe der 5a beschäftigte sich mit spektakulären Fontänen. Ziel war es, die bekannte „Cola-Mentos-Fontäne“ zu optimieren. Dazu verglichen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Limonadensorten, verschiedene Flaschengrößen sowie Zusätze wie Traubenzucker, Siedesteinchen oder eine unterschiedliche Anzahl an Mentos-Bonbons. Die zahlreichen Versuche brachten nicht nur spannende Ergebnisse, sondern erforderten auch viel Rechen-, Mess- und Dokumentationsarbeit.

    Ein weiteres Highlight war das Züchten von Kristallen, das inzwischen schon fast zur Tradition im Profilfach geworden ist. Dank der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren konnten die Herstellung von Zuckerkristallen deutlich vereinfacht und die Ergebnisse weiter verbessert werden. Die mehrwöchige Wachstumsphase erforderte einiges an Geduld, doch es hat sich gelohnt: Das Ergebnis waren schöne Kristalle aus Zucker, die am Ende sogar probiert werden durften.

    Das Profilfach „Forschen in Natur und Technik“ zeigte auch in diesem Schuljahr eindrucksvoll, wie viel Freude wissenschaftliches Arbeiten machen kann. Besonders wertvoll war dabei, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen einbringen, Vermutungen überprüfen und gemeinsam Lösungen entwickeln konnten – ganz wie echte Forscherinnen und Forscher.

    Sandra Distler